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#strategie Sobald ein Teil der Bedingungen – der exakte Plan – entspannt wird, ist die klassische Definition schon am Ende und hilft nicht weiter. Mintzberg geht von einer gut verstandenen Vision aus (also kein detaillierter Plan, sondern eine gute Idee, wo’s hingeht) und nennt das entstehende Entscheidungs-Muster die unternehmerische Strategie, wie sie in kleinen, jungen, von einer zentralen Figur geleiteten Unternehmen typisch ist. Verändert sich in diesem Falle die Umwelt, z. B. das angestrebte Ziel wird unerreichbar oder es bietet sich eine außergewöhnlich gute Gelegenheit, dann kann es durchaus passieren, dass das ursprüng-liche Ziel fallengelassen und ein neues Ziel angestrebt wird. Es ist diese Flexibilität, welche die unternehmerische Strategie aus-zeichnet: Sie ist nicht explizit und daher leicht zu ändern. Eine explizite Strategie bindet eine Organisation psychologisch an die Festlegungen, selbst wenn diese einen Nachteil darstellen. Mintzberg belegt das anhand einer Arbeit von C.H. Kiesler[5] (1971).
Kann nun die unternehmerische Strategie als eine geplante Strategie bezeichnet werden? Mintzberg entscheidet mit Ja. Das Muster der Entscheidungen ist absichtsvoll auf ein bestimmtes Ziel ausgerichtet. Wenn viele Personen innerhalb einer Organisation eine Vision teilen und sich mit dieser identifizieren, z. B. wenn eine starke Führungsfigur die Organisation verlassen hat, dann kann man von einer ideologischen Strategie sprechen. Hier findet eine Synchronisation der Entscheidung durch gleiche Denkmuster statt, so dass man auch die ideologische Strategie als absichtliche Strategie bezeichnen kann. Weil sich ein Gruppenwille schlechter ändern lässt als der Wille einer Einzelperson, ist es unter Umständen sogar schwieriger, eine Änderung der strategischen Entscheidungsmuster in der ideologischen Strategie zu erzielen als in anderen Strategieformen. Ähnlich wie die Schirm-Strategie finden wir, was Mintzberg mit Prozess-Strategie (process strategy) bezeichnet. Wieder haben wir es mit Organisationen zu tun, wo die Akteure beträchtliche Entscheidungs-Freiheiten haben müssen. Anstatt aber komplizierte Regelwerke über den Inhalt von Strategie zu erstellen, wählen die zentralen Entscheidungsträger einen anderen Weg. Sie beeinflussen den Prozess der Strategiefindung und überlassen den Inhalt der Strategien anderen. Das geschieht z. B. indem die Personen, die den Inhalt von Strategie entscheiden, durch die zentralen Entscheidungsträger ausgewählt werden. Diese Art von Strategie finden wir häufig in divisionalisierten Organisationen, wo ein zentrales Hauptquartier die Divisionsmanager ernennt, die dann selbstverantwortlich (aus oben genannten Gründen) meist geplante Strategien entwickeln. Hinweis: Planungsmittel wie die von der BCG eingeführte Portfolio-Analyse bringt diese Strategien zurück in den Bereich von Schirm-Strategien. Strategische Planung ist kein einmaliger Akt in einer Unternehmung, sondern ein vielstufiger, immer wieder zu leistender Prozess. Die allgemeine Handlungsorientierung soll dem Ideal nach aus den grundsätzlichen Unternehmenszielen und dem strategischen Programm fließen. Das strategische Programm legt fest, auf welchen Märkten mit welchen Produkten eine Unternehmung aktiv sein soll und wie der Wettbewerb bestritten werden soll. Während also die Strategische Planung den grundsätzlichen Orientierungsrahmen für zentrale Unternehmensentscheidungen abstecken will, stellt die operative Planung darauf ab, eine unter Berücksichtigung der strategischen Ziele konkrete Orientierung für das tägliche Handeln zu gewinnen. Der operative Plan schafft ein Orientierungsgerüst für Tages-, Wochen- und Monats-aktivitäten. Ein operativer Plan benennt z. B. die Maschinenbelegung der kommenden Woche, legt die Instandhaltungszeiten für die Anlage fest, verknüpft den Materialfluss mit dem Produktionsprogramm usw. Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Strategie_%28Wirtschaft%29

Studie vom Haufe Verlag | Unternehmen verschwenden wertvolle Ressourcen beim Umgang mit Wissen

51 Prozent der deutschen Unternehmen haben erheblichen Nachholbedarf beim produktiven Umgang mit Wissen. Dabei sind die Folgen schlechten Wissensmanagements gravierend: Mehrarbeit und Fehler mindern Effizienz und Arbeitsqualität. Wird Know-how jedoch erfolgreich genutzt, rechnen 76 Prozent der Befragten mit signifikanten Einsparpotenzialen, 90 Prozent sehen einen Zusammenhang mit einer steigenden Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit, so das Ergebnis der Studie des Haufe Verlages.

Wissensmanagement Projekte sind in der Vergangenheit schon allein an den techno-logischen Anforderungen gescheitert – das gilt für Kanzleien aus Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Notariat und deren Mandanten wohl gleichermaßen -. Auch im Hinblick auf das Topthema Datability sind die technologischen Ansprüche eindeutig vorgegeben. System Anbindungen an Datenbanken, wie etwa SAP, Microsoft SQL Server, Microsoft Exchange Server, Microsoft SharePoint, IBM Lotus Notes aber auch DMS Systeme und andere Datenquellen, sind heute standardmäßig vorauszusetzen. Das war leider nicht immer so, sodass Projekte bereits an dieser Hürde gescheitert sind.

Allerdings ist die erforderliche Strategie zur Einführung einer Wissensmanagement Lösung nicht unerheblich, um einen maximalen Wirkungsgrad zu erreichen. So scheitern sehr häufig Wissensmanagement Projekte allein an einer fehlenden oder unzureichenden Initialisierung, Analyse, Zielsetzung und Bewertung. Insoweit kann wohl gesagt werden, dass eine Wissensmanagement Software Lösung kein Allheilmittel ist. Weiter zur Studie des Haufe Verlages

Social Media Studie | So ticken die Mandanten von morgen

Die DIVSI U25-Studie liefert jetzt erstmals fundierte Antworten auf Fragen, die das Verhalten der nachwachsenden Generation im Hinblick auf das Netz betreffen. Und das ganz umfassend. Über die Nutzungsformen hinaus werden auch die Denk- und Handlungslogiken sowie der lebensweltliche Hintergrund untersucht. Getreu unserer selbst formulierten Arbeitsgrundlage ist es damit erneut gelungen, einen bedeutenden Komplex umfassend abzubilden. Die Studie entstand in Zusammenarbeit mit dem  Deutschen Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) und dem Heidelberger SINUS- Institut.

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Social Media | Wie man das Content-Monster füttert – ohne dabei lebendig gefressen zu werden –

worum geht es? Es geht um ein Monster. “Content” ist nämlich ein Monster. Ein Monster, das ständig gefüttert werden will. Große Content-Monster wollen mehrmals am Tag gefüttert werden. Und wer dabei nicht klug vorgeht, den frisst es auf. Buchstäblich. Denn man macht sich kaputt. Man schafft es nicht.

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Social Media | Content Marketing

Es steht außer Frage, dass Content Marketing in Zukunft noch viel stärker als bisher das Geschehen im Online Marketing bestimmen wird. Es handelt sich hierbei nicht um einen kurzlebigen Hype, sondern um eine Marketing Strategie, die sich im Rahmen des Marketing Mix weiter etablieren wird. Unternehmen mit Weitblick setzen bereits heute darauf und bilden Ihre Mitarbeiter entsprechend aus, so Johannes Storch.

Sein Beitrag erstreckt sich über fünf Punkte zum Content Marketing und gibt etwa auch Antworten auf die Fragen:

Woher kommt der Buzzword-Begriff „Content Marketing“?

Welche Elemente umfasst Content Marketing?

Wie können Unternehmen Content Marketing nutzen?

Was ist zu beachten?

Welche Anforderungen benötigt das zuständige Personal?

Weiter zum Beitrag und weiteren Tipps zum Content Marketing

 

Social Media | 10 Gründe, warum Unternehmen an Social Media scheitern

Viele Unternehmer wissen mittlerweile, dass sie an sozialen Netzwerken nicht mehr vorbei kommen. Sie haben verstanden, dass Social Media ihre Unternehmenszukunft mitbestimmt, vor allem, wenn die Wettbewerber auf Facebook und Twitter bereits aktiv sind. Voller Motivation wird losgelegt und Blog, Facebookseite und Twitterprofil werden eingerichtet. Ein halbes Jahr später: Der erhoffte Erfolg hat sich nicht eingestellt. Elan und Motivation sind verschwunden. Blog und Netzwerkprofile verwaisen. Die Social Media Marketing Beraterin Sandra Holz, deckt 10 Gründe in ihrem Beitrag auf. Weiterlesen

Rezension zum Buch | Das Neue und seine Feinde: Wie Ideen verhindert werden und wie sie sich trotzdem durchsetzen

Mein Eindruck: bei IBM war Innovation sehr ineffizient und ineffektiv. Man glaubt immer, die Großen sind so innovativ und wir sind auf Konferenzen ganz heiß auf ihre Präsentationen. Aber für mich zeigt sich immer mehr, umso größer, umso weniger innovativ. Gründe sind das Silodenken und die Intransparenz über die Organisation. Es fehlt an Persönlichkeiten, die unternehmensweit denken und agieren. Ein kritischer Erfolgsfaktor, denn neue Produkte berühren nahezu jeden Prozess im Unternehmen und erfordern daher Commitment aus allen Bereichen, so Maria Tagwerker-Sturm in Ihrer Einleitung zur Rezension. Weiter zum Beitrag von Frau Tagwerker-Sturm.

Cloud Computing | Den meisten Unternehmen fehlt eine Strategie

Weil Cloud Computing viele Aspekte berührt, sollte ein Projektleiter die Arbeiten zentral koordinieren. Oft betreiben Nutzer Flickwerk. Sie initiieren nicht selten unterschiedliche Cloud-Projekte an verschiedenen Stellen einer Organisation, die oft nicht zusammenhängen oder gar Doppelaufwände verursachen. Dies steht dann dem eigentlichen Nutzen von Cloud Computing entgegen, weil Leistungen unkoordiniert bezogen und wichtige Aspekte wie Compliance oder Datenschutz nicht angemessen berücksichtigt werden. Um dem vorzubeugen, könnten Unternehmen die Stelle eines „Cloud Officers“ einrichten, so die PwC-Expertin Cordula Golkowsky in Ihrem Beitrag.

Social Media | Sieben Gründe für Facebook und Co.

Laut einer Studie der Harvard Business Review sehen die Firmen noch viel Aufholbedarf im siebengründeBereich Social Media. So haben gerade einmal zwölf Prozent von 2100 befragten Unternehmen angegeben, die Social-Media-Marketing-Werkzeuge effektiv zu nutzen. Weitere 41 Prozent gaben an, noch mehr über die sozialen Plattformen lernen zu müssen, bevor sie dafür Marketingstrategien entwickeln, so die Internet-Zeitung soaktuell.ch.

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Studie Wissensmanagement | VON WEGEN WISSEN FLIESS

Kalter Kaffee? Dass wir in einer Wissensgesellschaft leben, darüber lesen wir seit gefühlten 20 Jahren. Wohlgemerkt lesen – aber handeln wir auch entsprechend? Haben wir uns wirklich von den strukturellen Merkmalen der Industriegesellschaft verabschiedet, von dem Hochamt der Arbeitsteilung und Standardisierung? Das wage ich zu bezweifeln, und der empirische Befund unserer aktuellen Studie zur Wissensarbeit scheint dies zu bestätigen. Auf verschiedenen Ebenen.

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Kanzlei Wissensmanagement | Warum Sie mit Ihrer Zeit sparsamer sein sollten als mit Ihrem Geld?

Warum Sie mit Ihrer Zeit sparsamer sein sollten als mit Ihrem Geld? Die Antwort auf die Frage, warum Sie mit der Zeit sparsamer umgehen sollten als mit Ihrem Geld, ist denkbar einfach und hat Thomas A. Edison bereits vor 100 Jahren zutreffend beantwortete:

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