Schlagwort-Archive: Social Media

#socialmedia Als Social Media werden alle Medien (Plattformen) verstanden, die die Nutzer über digitale Kanäle in der gegenseitigen Kommunikation und im interaktiven Austausch von Informationen unterstützen.[4] Social Media lassen sich in zwei Kategorien einteilen:[5] in Social Media mit dem vorherrschenden Ziel der Kommunikation in Social Media, die zwar zur Kommunikation eingesetzt werden, deren Fokus jedoch auf dem Inhalt liegt, welchen die Nutzer generieren, bearbeiten und miteinander austauschen (siehe auch User-generated content) Andreas M. Kaplan und Michael Haenlein definieren Social Media als „eine Gruppe von Internetanwendungen, die auf den technologischen und ideologischen Grundlagen des Web 2.0 aufbauen und die Herstellung und den Austausch von User Generated Content ermöglichen“.[6] Kietzmanns Social Media Honeycomb beschreibt, inwiefern sich diese Internetanwendungen durch das Ausmaß unterscheiden, in dem sie sich auf einige von sieben Social-Media-Bausteinen ​​(Identität, Gespräche, Austausch, Präsenz, Beziehungen, Reputation und Gruppen) konzentrieren.[7]
Mittels Theorien aus der Medienforschung (Medienreichhaltigkeitstheorie, Social-Presence-Theorie) und der Sozialforschung (Impression-Management, Self-Disclosure-Theorie), entwickelten Kaplan und Haenlein weiterhin eine Klassifikation, die soziale Medien in fünf unterschiedliche Gruppen einteilt: Kollektivprojekte (z. B. Wikipedia), Blogs und Mikroblogs (z. B. Twitter), Content Communities (z. B. YouTube), soziale Netzwerke (z. B. Facebook), MMORPGs, und soziale virtuelle Welten (Virtual Game Worlds und Virtual Social Worlds) (z. B. Second Life oder World of Warcraft).[6] Es existiert eine Vielzahl an Social-Media-Technologien in den Bereichen Kommunikation, Kollaboration, Wissensmanagement, Multimedia, Unterhaltung.[10][11] Im Bereich der Kommunikation gibt es Weblogs, Webinare, Mikroblogging, soziale Netzwerke, Social-Network-Aggregatoren, Event-Portale, Newsgruppen/Foren und Instant Messenger. Für die Zusammenarbeit und das Wissensmanagement existieren Wikis, Social Bookmarks / Social Tagging, Bewertungsportale und Auskunftsportale. Im Multimediabereich sind die Technologien Foto-Sharing, Video-Sharing, Livecasting, Vlogs und Podcasts verbreitet. In der Unterhaltungsbranche gibt es beispielsweise virtuelle Welten und Online-Spiele und Mobile Apps. Verschiedene Anwendungen dieser Technologien können mittels Social-Media-Aggregation vereint werden. Heutzutage sind Weblogs, Foren, Social Networks, Wikis und Podcasts die verbreitetsten Social-Media-Technologien: Weblogs und Foren: individualisierte Websites, auf denen Nutzer diskutieren und ihre Erfahrungen, Meinungen und Wissen zu spezifischen Themen austauschen können. Mobile Apps: interaktive Game-Apps im TV, zum Beispiel Quizapp von der ARD-TV-Sendung Quizduell. Social Networks: technisch gesprochen eine Anzahl an Knoten (einzelne Anwender oder Gruppen), verbunden mit einer bestimmten Anzahl an Kanten zwischen diesen Knoten. Die Kanten beschreiben die Interaktionen, bzw. das Verhältnis, zwischen den Knoten. Dabei unterliegt es dem small world phenomenon[12] sowie der Nutzung des Effektes der durch die sogenannten Weak Ties[13] entsteht. Dabei wird angenommen, dass es in Netzwerken stark vernetzte Knoten (Strong Ties) und schwach vernetzte Knoten (Weak Ties) innerhalb existierender Gruppen gibt. Der theoretische Nutzen der Weak Ties liegt darin, dass gerade die Verbindungen zu flüchtigen Bekannten oftmals zu großen Informationssprüngen führen können. Dies liegt darin begründet, dass bei einem schwach vernetzten Knoten innerhalb einer Gruppe die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass dieser Knoten in anderen Kreisen verkehrt und somit Zugang zu anderen Informationen besitzt, als bei eng befreundeten Knoten. Social Networks sind aufgrund der Vernetzung von Mitgliedern in der Lage, früher flüchtige soziale Beziehungen (Bekanntschaften, Klassengemeinschaften etc.) mit der Institutionalisierung digitaler Verbindungen und Austauschverhältnisse zu stabilisieren.[14] Wikis: Hypertext-Systeme für Webseiten, denen Inhalte von den Benutzern gelesen und auch online bzw. im Netzwerk geändert werden können. Einer der Vorteile von Wikis ist, dass der Inhalt kontinuierlich durch die Gemeinschaft geprüft, aktualisiert und verbessert wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Nutzer auf bisher noch nicht vorhandenes Wissen verlinken können, wodurch Wikis einen organischen Charakter aufweisen, welcher eine evolutionäre Entwicklung der beinhaltenden Informationen, in Abhängigkeit von den Nutzerbedürfnissen, ermöglicht. Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass durch die Verlinkung von schon vorhandenem Wissen in andere Bereiche neues Wissen entstehen kann. Unternehmen nutzen Wikis im Hinblick auf Wissensmanagement, Projektdokumentation und Kommunikation. Diese Wikis werden auch Enterprise Wikis genannt. Podcasts: produzierte Mediendateien, die über das Internet oder das firmeneigene Intranet angeboten werden. Diese können aus Video- oder Audiodaten bestehen, welche unabhängig von der Zeit abgerufen werden können.
Weiterhin lassen sich folgende Erscheinungsformen zu Social-Media-Technologien zählen:

Media Sharing: Auf Media Sharing Sites können Nutzer multimediale Inhalte veröffentlichen, z. B. Videos, Bilder, Podcasts oder andere mediale Formen.[15] Social Bookmarks: Im Vordergrund steht hier das Erfassen und Kategorisieren von Internetverweisen.[16] Gefundene und interessante Links können verwaltet und geteilt werden. Social News: Auf Social-News-Websites können Nutzer interessante Webinhalte weiterempfehlen. Diese Webinhalte können beispielsweise einzelne Artikel, Videos oder Bilder sein.[17] Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Media

WEB 2.0 | Social Media Leitfaden

Social Media haben in den vergangenen Jahren unsere Internetnutzung entscheidend geprägt und verändert. Für Millionen von Nutzern sind sie aus der alltäglichen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Für Unternehmen sind soziale Medien daher in vielen Bereichen zu einem wichtigen Wertschöpfungsfaktor geworden, so BITKOM in der heutigen Pressemitteilung.

Zwar setzen bereits drei Viertel der deutschen Unternehmen Social Media auf die eine oder andere Weise ein, viele Firmen sind jedoch noch unsicher, welche Art von Engagement für sie wirklich sinnvoll ist und welche strategische Vorgehensweise sich für sie am besten eignet. Zum Leitfaden. (Quelle:BITKOM)

Außerdem, wie komme ich schnell und einfach an die wichtigen Informationen? Und wer entscheidet was für mich im Intranet als „wichtig“ einzustufen ist?

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Literatur | Web oder stirb!

 

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Strategie- und Content-Spezialistin Dr. Kerstin Hoffmann zeigt, wie Sie für Ihr Unternehmen eine passgenaue Kommunikationsstrategie entwickeln. In vier klar gegliederten Teilen erhalten Sie einen umfassenden Überblick darüber, was Sie an Wissen, Orientierung, Handwerkszeug und Ressourcen brauchen, um im digitalen Wandel zu bestehen. Lassen Sie sich inspirieren!

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Strategie | Digitalisierung erfordert neue Sourcing-Konzepte

 

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Die Digitalisierung verändert alles. Sie beeinflusst die Kernprozesse der Unternehmen und ordnet etablierte Unternehmensstrukturen neu. Bisherige Geschäftsmodelle werden umgestaltet und digitalisiert. Der Technologiesprung hin zu Big Data, Cloud und Mobile führt zu andersartigen Möglichkeiten der Vermarktung von Produkten und Services sowie der Art der internen Leistungserbringung und Zusammenarbeit. Die IT überwindet dabei seit einigen Jahren die Grenzen starrer und unflexibler Geschäftsprozesse und wird zu einem weiteren Produktionsfaktor. Die Digitalisierung, auch als vierte industrielle Revolution bezeichnet, verändert die bisherigen Sourcing-Strategien der Unternehmen.

Ein bedeutendes Element sind dabei „Business Innovation/Transformation Partner“ als Dienstleistungspartner. Sie decken in ihrem Portfolio die gesamte Wertschöpfungskette ab, von der Management-/IT-Beratung über die Systemrealisierung/-integration bis hin zum Betrieb von IT-Systemen.

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Wissensmanagement | Wie komme ich schnell und einfach an die wichtigen Informationen? Und wer entscheidet was für mich im Intranet als „wichtig“ einzustufen ist?

Eine der größten Herausforderungen der modernen Intranets heutzutage ist der Information Overload. Wenn früher das klassische Intranet hauptsächlich als Mittel für eine 1:n Push-Kommunikation genutzt wurde, ist eines der Hauptziele eines Social Intranets, jedem einzelnen Mitarbeiter das freie Erstellen von Inhalten zu ermöglichen. Der Mitarbeiter wird von einem reinen Konsumenten zu Autor und Mitgestalter des Intranets. Somit entsteht eine enorme Menge an nutzergenerierten Inhalten, was dazu führt, dass man schnell den Überblick verliert. Je mehr Funktionalitäten ein Intranet bündelt (Blogs, Wikis, Dokumente, Projekträume, Interessensgruppen etc.), desto größer wird dieser Informationsfluss und desto schwieriger ist es, sich im Intranet zurechtzufinden. Der alltägliche Arbeitsprozess im Unternehmen erfordert an erster Stelle den mühelosen Zugriff auf die für mich relevanten Daten, was aus den oben genannten Gründen zu einer großen Herausforderung wird.

Wie komme ich schnell und einfach an die wichtigen Informationen? Und wer entscheidet was für mich im Intranet als „wichtig“ einzustufen ist? 

Personalisierte Dashboards bieten eine Lösung für diese beiden Probleme.

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Titelthema | Gott hat kein W-LAN

Der Traum von der Unsterblichkeit ist vermutlich so alt wie die Menschheit. Doch nie glaubte man sich ihr näher als jetzt: Wir sind nicht mehr nur (vergängliche) Wesen aus Fleisch und Blut. Wir sind Big Data. Und so können uns unsere digitalen Umtriebe nach dem Ableben ein todsicheres Weiterleben ermöglichen. Höchste Zeit, sich mit dem digitalen Nachlass zu beschäftigen, so Kerstin Mattys in der aktuellen Printausgabe von  LEAD Digital. Im Kern geht es um die Frage, was mit meinen „digitalen Hinterlassenschaften“ nach dem Tod geschieht und ob es zukünftig das Berufsbild des „digitalen Bestatters“ geben wird.

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Weiter zur Website LEAD DIGITAL. Bildquelle: Website LEAD DIGITAL, Verlag Werben & Verkaufen GmbH. Ein Verlag der Unternehmensgruppe Süddeutscher Verlag

Social Media Studie | Warum Social Media Marketing fast immer sinnvoll ist?

„Warum Social-Media-Marketing“ – diese Keyword-Phrase erzielt bei Google mehr Treffer als die Suchwortkombinationen „Social-Media Marketing“, „Social-Media-Agentur“ oder „Social-Media-Strategie“.Verwunderlich? Nicht wirklich.Die wichtigste Frage für Entscheider ist und bleibt: „Warum soll ich für mein Unternehmen Social-Media Marketing einsetzen?“, so Philipp Hüwe und Tomas Renner Jones.

Laut der aktuellen Studie des BVDW „Social Media in Unternehmen“ setzen 38 Prozent aller Unternehmen in Deutschland Social Media ein. Große Erfolge erzielten die Unternehmen dabei zu 63 Prozent in der Kundenbetreuung, 61 Prozent in der Kundenbindung und 57 Prozent im Einsatz von Werbemaßnahmen. Von den 56 Prozent der Unternehmen, die im Bereich Social Media bisher noch nicht aktiv geworden sind, sehen 24 Prozent keine Relevanz für ihre Kundenzielgruppe, 18 Prozent meinen ihr Produkt dort nicht platzieren zu können. Weiter zur vollständigen Studie

Studie | Bei Social Media geht es nicht um Service Promotion, sondern um Austausch, Transparenz und Vertrauensaufbau.

es braucht Mut, Entschlossenheit und eine gute strategische Planung, um das Potential auszuschöpfen. Alternativen dazu gibt es nicht, so das Fazit der radius.1-Studie zur Nutzung sozialer Medien in Wirtschaftskanzleien! Eine erhebliche Diskrepanz in der Wahrnehmung besteht vor allem in Hinblick auf die klassischen Social Media-Aktivitäten der Kanzleien. Weiter zur Studie

 

 

Kanzlei Wissensmanagement | Wissenseffizienz

Die tägliche Suche nach Dokumenten und Dateien raubt den Mitarbeitern in den Kanzleien aus Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung und Notariat täglich bis zu 20% der Arbeitszeit. Das einzelne Aufrufen unterschiedlicher Datenbanken und Datenquellen sowie die Konsolidierung der verschiedenen Suchergebnissen zählt zu den mühsamen und ineffizienten Aufgaben. Auch vor dem Hintergrund, dass sich etwa 42% des Kanzleiwissens in Dokumente und Dateien verbergen, gibt es einen enormen Handlungsbedarf bei der Optimierung der täglichen Wissensbeschaffung und Wissensteilung in den Kanzleien. 

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Social Media | Von der Informationsflut gnadenlos erwischt

Die Anzahl der Personen mit denen wir in Social Media verbunden sind steigt. Zusätzlich nutzen diese Leute immer öfter mehrere soziale Netzwerke und posten regelmäßig Inhalte. Wie sich diese Informationsflut also sinnvoll filtern lässt, erklärt Barbara Geyer-Hayden in Ihrem Beitrag und stellt auch einige Tools vor.

Deutlich macht dieser Beitrag, dass eine Investition in eine Wissensmanagement Lösung sich auch an dieser Stelle auszahlt. Denn eine gute und ausgereifte Wissensmanagement Software Lösung, insbesondere für die Berufsstände der Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und Notare, muss unbedingt über einen Dubletten – Filter verfügen.

Was sollte etwa eine Kanzlei Wissensmanagement Software Lösung darüber hinaus bieten?

Standardmäßig sollten natürlich die System Anbindungen an alle Microsoft Produkte, wie z.B. Microsoft SQL Server, Microsoft Exchange Server, Microsoft Share Point, usw., vorhanden sein. Ohne, geht wohl heute nichts mehr! Allerdings sollte man als Kanzlei auch auf die erforderlichen Schnittstellen an die geläufigen DMS Archiv Systeme unbedingt denken. Steht keine Anbindung zur Verfügung, etwa zu Datev DMS oder Docuware, haben Sie durchaus ein Problem.

Sie haben Fragen zum Check einer Wissensmanagement Software Lösung? Antworten auf Ihre Fragen und wichtige Hinweise bekommen Sie hier.

 

 

Social Media Studie | So ticken die Mandanten von morgen

Die DIVSI U25-Studie liefert jetzt erstmals fundierte Antworten auf Fragen, die das Verhalten der nachwachsenden Generation im Hinblick auf das Netz betreffen. Und das ganz umfassend. Über die Nutzungsformen hinaus werden auch die Denk- und Handlungslogiken sowie der lebensweltliche Hintergrund untersucht. Getreu unserer selbst formulierten Arbeitsgrundlage ist es damit erneut gelungen, einen bedeutenden Komplex umfassend abzubilden. Die Studie entstand in Zusammenarbeit mit dem  Deutschen Institut für Vertrauen und Sicherheit im Internet (DIVSI) und dem Heidelberger SINUS- Institut.

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