Schlagwort-Archive: Selbstdatenschutz

Studie | Wofür die Deutschen ihre persönlichen Daten preisgeben

 

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Die voranschreitende Digitalisierung von alltäglichen Gebrauchsgegenständen, Dienst-leistungen und Maschinen verändert unaufhaltsam Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. In hohem Tempo entstehen beständig neue Geschäftsmodelle und Angebote von Unternehmen und Behörden. Immer neue Anbieter drängen in traditionelle Branchen und treten in digitale Konkurrenz zu den etablierten Marktführern. Die Speicherung von Daten, die Kommunikation über neue Medien und ein systematisch-analytisch geprägter Umgang mit Informationen werden branchenübergreifend zu entscheidenden Faktoren für den betriebswirtschaftlichen Erfolg und die Effizienz der behördlichen Steuerung. Dabei bringt der Transformationsprozess von der analogen in die digitale Welt neben Zuversicht auch Unsicherheit mit sich: Wie sensibel ist die Bevölkerung bei der Herausgabe von persönlichen Daten? Welche Informationen von sich geben die Konsumenten am ehesten im Internet preis? Hätte eine monetäre Vergütung Einfluss auf ihre Bereitschaft, private Daten herauszugeben? Und: Welchen Organisationen trauen die Menschen einen sorgsamen Umgang mit Daten zu? Die Ergebnisse der vorliegenden Befragung zeigen ein starkes Bedürfnis der Bevölkerung danach, dass mit ihren persönlichen Daten vertrauensvoll und nachvollziehbar umgegangen wird. Und sie zeigt, dass der Ruf nach sicheren Systemen mit steigender Digitalisierung immer lauter wird. Dieser Anforderung müssen sich Industrie und Politik gleichermaßen stellen: Sie sind in der Verantwortung, sichere Lösungen und richtige Rahmenbedingungen zu gewährleisten. Seit rund vier Jahrzehnten begleitet SAS als vertrauensvoller Datenspezialist diesen Transformationsprozess kontinuierlich mit Denkanstößen und Lösungsansätzen, so Jürgen Fritz Senior Director Marketing & Strategy SAS Deutschland (Quelle:SAS® Deutschland). Weiter zur Studie

Literatur | Ökonomisierung der Wertesysteme – der Geist der Effizienz im mediatisierten Alltag

 

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Die Rede von der „Ökonomisierung“ ist eines der großen Leitnarrative der Gegenwart. Zu beobachten ist eine Vermarktlichung bzw. Kommodifizierung vieler zentraler Lebensbereiche. In der Politik, in den Medien, in Bildung, Wissenschaft und Kultur werden Effizienzkriterien postuliert und oft als „alternativlos“ verstanden. Der Glaube an eine unsichtbare Hand des Marktes ist geradezu ein Dogma geworden: Statistiken, Rankings und Evaluationen geraten zu öffentlichen und vielfach mediatisierten Leitwährungen. Menschen sollen sich so verhalten, dass sie besser und reibungsloser funktionieren. Wie kann der Mensch unter den Bedingungen solcher Handlungsmuster ein gelingendes Leben führen? Welche Maximen der individuellen Lebensführung sind der Gesellschaft, der Sozialität zuträglich? Wie kann im Kontext der Ökonomisierung eine neue Werteethik aussehen?

Das XII. HdM-Symposium zur Medienethik an der Hochschule der Medien in Stuttgart verfolgte das Thema Ökonomisierung der Wertesysteme – Der Geist der Effizienz im mediatisierten Alltag. Die in diesem Band präsentierten Beiträge, ergänzt um zusätzliche Aufsätze, bieten einen Überblick über den Forschungsstand und Fallstudien zur Ökonomisierung aus mehreren disziplinären Perspektiven.

Oliver Zöllner: Was ist eine Ökonomisierung der Wertesysteme? Gibt es einen Geist der Effi zienz im mediatisierten Alltag? Einleitende Bemerkungen zum Thema des Buches p Grundlagen: matthias karmasin / larissa krainer: Ökonomisierung als medienethische Herausforderung – Potentiale der prozessethischen Entscheidungs- findung im Stakeholderdialog | matthias rath: Ökonomische Paradigmen im Social Web? | peter voß: Ökonomisierung, Macht und Medienmoral – zur Entautorisierung von Politik und Medien | svenja fl aßpöhler: Der grenzenlose Mensch. Über das Verschwinden des Schmerzes | peter zudeik: Der Mensch ist nun mal so – Ökonomie und Gerechtigkeitsdiskurs p Fallstudien: mathias binswanger: Sinnlose Wettbewerbe in der Wissenschaft | mattan shachak: The Commodifi cation of the Self: The Case of Life Coaching | kai erik trost: Mediatisierte Freundschaft – ökonomisierte Freundschaft? Empirische Aspekte zur Freundschaft Jugendlicher auf Facebook. (Quelle: Steiner Verlag)

ISBN 978-3-515-11078-5, Petra Grimm / Oliver Zöllner

 

Umfrage | Cyber-Sicherheit 2015

 

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Bereits zum 2. mal startet die Allianz für Cyber-Sicherheit die Umfrage zur Gefährdungslage und dem Umsetzungsstand von Schutzmaßnahmen aus Sicht von Unternehmen, Behörden und anderen Institutionen. Die Teilnahme an der Umfrage ist anonym und unverbindlich, eine Registrierung bei der Allianz für Cyber-Sicherheit wird nicht vorausgesetzt.

Ziel der Umfrage ist es, Informationen zur tatsächlichen Betroffenheit durch Cyber-Angriffe, der subjektiven Gefährdungslage und dem Umsetzungsstand von Schutzmaßnahmen aus Sicht von Unternehmen, Behörden und anderen Institutionen zu erhalten. Aus den Ergebnissen der Umfrage lassen sich unter anderem praxisbezogene Lösungsansätze und Empfehlungen sowie Beratungsschwerpunkte ableiten, die das BSI im Rahmen der Allianz für Cyber-Sicherheit einbringen und auch anderen Unternehmen und Institutionen zur Verfügung stellen kann. Zudem fließen die Ergebnisse der Umfrage als weiterer Baustein in die Erstellung und kontinuierliche Pflege eines Lagebilds der Cyber-Sicherheit in Deutschland ein. Zur Umfrage.

Die Umfrage wird im Auftrag des BSI durch die Secumedia GmbH mit technischer Unterstüt-zung der OTARIS GmbHdurchgeführt. Die Umfrage wird außerhalb des Internetauftritts des BSI bei der OTARIS GmbH (unter:www.myaudit.de/CyberAllianz2015) gehostet. Beide Auftragneh-mer haben sich verpflichtet, dem BSI ausschließlich die Umfrageergebnisse zu übermitteln und nach Ende der Umfrage sämtliche erhobenen Daten zu löschen. Die Ergebnisse der Umfrage werden im Oktober veröffentlicht. (Quelle:https://www.allianz-fuer-cybersicherheit.de/ACS/DE/Micro/Umfrage/umfrage2015.html)

Studie | Digital Economy in Cyber-Gefahr

digitale-agenda

Studie von forsa und Hiscox zeigt: Digital Economy in Cyber-Gefahr! Deutsche Digitalwirtschaft fürchtet Folgen von Cyberschäden / Durchwachsenes Zeugnis für Politik / Mitarbeiter rangieren auf Rang zwei und drei der Top-Risiken / Hauptbevollmächtigter von Hiscox Deutschland fordert: „Wir alle müssen gemeinsam für mehr IT-Sicherheit eintreten“

Die Digital Economy ist für die Sicherung des Standorts Deutschland im globalen Wettbewerb ein entscheidender Faktor. Als Innovationsindustrie ist sie in stärkerem Ausmaß als andere Branchen neuen Trends, Herausforderungen und Bedrohungen unterworfen. Vor diesem Hintergrund befragte forsa im Auftrag des Spezialversicherers Hiscox kleine und mittelständische Unternehmen der deutschen Digitalwirtschaft zu ihrem Umgang mit digitalen Cyber-Risiken. Die Studie zeigt: Trotz Wissens um die Bedrohung ist das Gefährdungspotential für die deutsche Digitalwirtschaft und damit den Wirtschaftsstanddort Deutschland erheblich.

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Literatur | Handbuch Arbeitnehmerdatenschutz

Handbuch_Arbeitnehmerdatenschutz

In der vorliegenden Neuauflage wurde der Aufbau in großen Teilen neu konzipiert und folgt im Wesentlichen den Zulässigkeitskriterien des § 32 des BDSG. Das Handbuch macht das kom-plexe Zusammenwirken arbeitsrechtlicher Bestimmungen mit den Normen des BDSG und weiteren datenschutzrechtlichen Geboten und Verboten überschaubar. Es bietet eine detail-lierte Darstellung der Schnittstelle Datenschutz und Mitbestimmung.

In den Fallbeurteilungen, bei denen gerade im Arbeitnehmerdatenschutz häufig unbestimmte Rechtsbegriffe zugrunde liegen, zeigen die Autoren sachgerechte und akzeptierte Argumente für eine datenschutzgerechte Lösung auf. Die aktuellen Tätigkeitsberichte der Aufsichtsbehör-den sowie ihre Empfehlungen sind ausgewertet und in die Fallbeschreibungen integriert.

Die umfangreiche Rechtsprechungsübersicht nach Schlagworten, das ausführliche Stichwort-verzeichnis und zahlreiche Muster- und Formulierungshilfen sind unerlässliche Hilfen für den Praktiker.

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