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PLM
PLM bedeutet Product Lifecycle Management. Ein PIM-System sollte mit einem PLM-System nicht verwechselt werden. Jedes Produkt ist auf dem Markt – aus Marketingsicht – einem gewissen Lebensprozess unterworfen. Zum gesamten Lifecycle eines Produktes gehört jedoch auch der Prozess, dem das Produkt vor der Marktreife unterliegt – nämlich der Planungs- und Konzeptionsprozess eines Produktes.
Ein PLM-System unterstützt den Produktfindungs- und Konzeptionsprozess bis zur Marktreife – ein PIM-System verwaltet die Informationen des fertigen und entwickelten Produktes für die Märkte. Im PIM-System sind nur noch die tatsächlichen und verbindlichen Informationen des fertigen, marktreifen Produktes interessant.
Somit ist der Unterschied der beiden Systeme bereits durch den gesamten Produktlebenszyklus definiert. Nämlich dem Abschnitt vor der Marktreife und dem nach der Marktreife eines Produktes.
Idealerweise sind bei einem PLM-System alle Systeme und Programme angebunden, die mit dem Produkt in Berührung kommen. Von der Planung (PPS/ERP), der Konstruktion (CAD-Programm), der Berechnung (CAE), der Fertigung (CAM) bis zum Controlling.
Sobald also die Marktreife erlangt ist, kann ein PIM-System die Informationen und Daten des fertigen Produktes, die bereits während der Produktkonzeption angefallen und produziert wurden, übernehmen. Diese werden mit Informationen aus anderen Abteilungen konsolidiert und publiziert. Beispielsweise können CAD-Dateien und Konstruktionszeichnungen mittels PIM-System für generierte Webkataloge oder für die Erstellung von 3D-PDF´s genutzt werden.
Die bei der Konstruktion eines Produktes entstehenden Daten werden so nochmals effizient genutzt und die gesamte Produktdarstellung zusätzlich veredelt und aufgewertet.
Die gesamte Zeitlinie (Time to Market) von der Produktentwicklung bis zum Markteintritt verkürzt sich zudem drastisch, da alle Prozesse faktisch parallel anstatt linear stattfinden können.

Cloud Dienste | Sorgen um Datensicherheit und Datenschutz bremst Cloud Lösungen aus

Bei der Nutzung von Cloud-Speichern sind die Deutschen im europäischen Vergleich eh
er zurückhaltend. Nur rund jeder fünfte Bundesbürger (21 Prozent) speichert oder teilt Dateien wie Dokumente, Fotos oder Videos im Netz. In anderen Ländern werden Online-Speicher deutlich häufiger genutzt. In Dänemark nutzen 44 Prozent der Bürger solche Dienste wie zum Beispiel Dropbox, Google Drive oder iCloud. Nur knapp dahinter liegen Norwegen (43 Prozent), Island (39 Prozent) und Großbritannien (38 Prozent). Im EU-Durchschnitt werden Cloud-Speicher von 22 Prozent der Bürger genutzt. Das berichtet der Digitalverband BITKOM unter Berufung auf eine Erhebung der EU-Statistikbehörde Eurostat. „Cloud-Angebote haben in Deutschland noch großes Potenzial. Der Wunsch, von überall auf die eigenen Daten zugreifen zu können, lässt sich damit verwirklichen“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Nach einer Umfrage im Auftrag des BITKOM können sich 36 Prozent der deutschen Internet-Nutzer ab 14 Jahren vorstellen, Daten künftig ausschließlich in der Cloud zu speichern, so der BITKOM Verband in seiner Pressemitteilung vom 13.01.2015.


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Literatur | Steuersicher archivieren

steuersicher-archivieren

Auch im Zusammenhang mit Wissensmanagement Software Lösungen wird das Thema „steuersicher archivieren“ nicht nur Mandanten, sondern auch Kanzleien aus der Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung beschäftigen. Oftmals werden sogenannte Open Source Lösungen und/oder ECM Lösungen am Markt angeboten, die eine Dokumentenablage in eine gesonderte Datenbank bzw. Software erforderlich machen. Häufig ist es so, dass solche Wissensmanagement Lösungen nicht über die erforderlichen Zertifikate, wie etwa IDW PS 880, verfügen, um eine GDPdU sichere Archivierung vorzuhalten.

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