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#Fintech | Banken – den digitalen Wandel gestalten

 

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Die Banken stehen vor der Herausforderung, ihre Geschäfts- und IT-Prozesse durch geeignete IT-Systeme zu automatisieren. Die Entwicklung und Umsetzung einer innovativen, ganzheitlichen Digitalisierungsstrategie, die alle Prozesse und Kundenkanäle impliziert, ist unabdingbar. Geschäftsprozesse können so intelligenter vernetzt, Datenmengen reduziert und die Komplexität innerhalb der Organisationsstrukturen kann verringert werden. Hohe Kundenanforderungen sowie strenge gesetzliche Regelungen setzen den Bankensektor jedoch zusätzlich unter Druck. All das geht nicht ohne hohe Investitionskosten ab.

Instrumente für Digitalisierungsstrategien

Der Strukturwandel bedeutet für die Banken, das Geschäft ganzheitlich digitalisieren zu müssen. Dabei setzen sie auf eine Reihe unterschiedlicher Technologien. So benötigen Kreditinstitute eine Gesamtsicht auf die Daten ihrer Kunden. Hier erleichtert die Nutzung von In-Memory-Technologien die schnelle Verarbeitung von Kundendaten. Die Ansammlung großer Datenmengen und Redundanzen entfällt, wenn Daten nicht mehr kopiert werden, sondern alle Unternehmensbereiche auf die gleiche Datenbasis zugreifen.

Die Auswertung von Informationen übernehmen hochleistungsfähige Datenbanktechnologien mit analytischen Tools. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Informationsbeschaffung über soziale Netzwerke. Aus diesen Informationen lassen sich Interessen ableiten und personalisierte Angebote erstellen.

Vom Multi- zum Omnichannel

„Eine erfolgreiche Transformation setzt die Vernetzung sämtlicher Kanäle der Kundenkommunikation voraus“, weiß Mario Zillmann, Leiter Professional Services bei Lünendonk und Autor des Branchendossiers. „Je umfassender die Sicht auf den Kunden, desto kundenfreundlicher können sich die Banken ausrichten.“

Besonders wichtig ist es daher, den Kunden alle Produkte, Informationen und Services einheitlich über alle Vertriebskanäle hinweg zur Verfügung zu stellen. „Das zieht aber im Grunde eine völlig neue Perspektive und einen neuen Entwurf für die digitale Bank nach sich, der sowohl das Back- als auch das Frontoffice umfasst“, resümiert Zillmann.

Zudem wird die enge digitale Vernetzung mit dem Kunden immer wichtiger. Viele Banken haben ihre Online-Vertriebskanäle bereits verbessert, um so mehr Aufmerksamkeit zu erlangen und Informationen nach außen zu tragen. Untersuchungen belegen, dass sich Kunden heute vor einer persönlichen Beratung viel häufiger und intensiver online informieren.

Zwischen Standardisierung und Individualisierung

Ein weiteres wichtiges Thema ist die strategische Entwicklung der Kernbankensysteme und ihre Integrationsfähigkeit für digitale Lösungen im Sinne einer End-to-End-Prozesssicht. Banken werden dabei den Spagat schaffen müssen, sich im Frontend durch Eigenentwicklungen zu differenzieren und im Backend mit moderner Standardsoftware Kosten zu reduzieren. Damit werden automatisch gesetzliche Regularien erfüllt und diverse Schnittstellen zu digitalen Lösungen bereitgestellt. Im Frontend dagegen können Banken weiterhin mit Individualsoftware arbeiten.

„Die Herausforderung an die Banken ist, ein sinnvolles Gleichgewicht zwischen Individualität in der Kundenansprache und Standardisierung in den IT-Systemen zu finden“, so Mario Zillmann. „Für diese Veränderungen stehen die Banken aber noch vor großen Anstrengungen.“ Dass die Vereinheitlichung der Kommunikationskanäle sowie die Automatisierung und Industrialisierung der Geschäftsprozesse für die Banken Investitionsschwerpunkte der Zukunft sind, spiegelt das Lünendonk®-Dossier wider. (Quelle: Lünendonk)

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Digitale Transformation | Banken fehlen klare Digitalisierungsstrategien

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Banken gehen den Weg in die digitale Zukunft langsam voran. Die Liste ihrer digitalen Baustellen ist noch lang. Viele traditionelle Banken haben keine klare Digitalisierungsstrategie, sehen Digitalisierung lediglich in der Neugestaltung ihrer Kommunikationskanäle zum Kunden. Um im Wettbewerb zu bestehen, genügt es aber nicht, einzelne Prozesse zu digitalisieren oder in Teilbereichen digitale Geschäftsmodelle einzuführen. Es kommt auf die intelligente Vernetzung von Geschäftsprozessen und mehreren Unternehmenseinheiten an.

Aber wieso drängen Umfeld und Umstände jetzt zum Digital Banking, warum ist es alternativlos und welche Aufgaben warten auf die Banken – das sind Fragen, mit denen sich das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk in dem aktuellen Branchendossier 2015 „Banken – Den digitalen Wandel gestalten“ beschäftigt. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse des Nutzens, den die Digitalisierung für die Zukunft der Banken beisteuert. Das Dossier entstand in fachlicher Zusammenarbeit mit BearingPoint, Deloitte und NTT Data und steht zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Auf die Digitalisierungsstrategie kommt es an

Digitalisierung im Banking bedeutet, Geschäfts- und IT-Prozesse mithilfe relevanter Daten und geeigneter IT-Systeme über alle Kundensysteme hinweg zu unterstützen und zu automatisieren. Entscheidend dabei ist die ganzheitliche Sicht auf Frontoffice- und Backoffice-Prozesse, die digitalisiert und durchgängig verbunden werden müssen. Bisher erfolgte die Anpassung an das digitale Zeitalter aber häufig nur am Frontend innerhalb einzelner Bereiche, wie im Onlinebanking für Privatkunden mit nützlichen, webbasierten Diensten oder Mobile Apps. Gleichzeitig haben Banken es versäumt, ihre IT-Infrastruktur über alle Bank-Silos hinweg zu modernisieren und miteinander zu vernetzen, um damit den Grundstein für eine durchgehende Digitalisierungsstrategie zu legen.

„Gerade im Banksektor ist der Anteil an Software-Altsystemen wie Cobol sehr hoch. Sie sind häufig sehr starr und moderne digitale Lösungen lassen sich nicht gut in solche Alt-Systeme integrieren“, weiß Mario Zillmann, Leiter Professional Services und Autor des Branchendossiers. Banken sind daher gut beraten, zunächst vor allem ihre IT-Prozesse in der gesamten Bank zu modernisieren, um Digitalisierungsstrategien überhaupt zu ermöglichen.

Zusammenarbeit von Fachabteilungen und IT

Um in Zukunft schnellere Produktlösungen und eine bessere Kommunikation mit dem Kunden gewährleisten zu können, ist laut dem Lünendonk®-Branchendossier die Erhöhung der IT-Agilität ratsam. Dies kann durch die Loslösung der engen Bindung von Geschäftsabläufen an IT-Applikationen und Plattformen gelingen. Neben die Pflege der weiterhin notwendigen Altsysteme müssen Sourcingstrategien für die Konzeption und das Go-to-Market neuer digitaler Produkte treten. Sie erfordern offene IT-Architekturen, aber auch eine angepasste Organisation der Banken auf den digitalen Wandel.

Kooperation mit FinTecs und Technologiepartnern

Die immer noch in hohem Maße siloorientierten Banken müssen sich dazu aber verstärkt in kundenorientierte, innovative und schnell agierende Organisationen wandeln.

Trial-and-Error-Ansätze für die Entwicklung neuer Produkt- und Serviceinnovationen entsprachen jedoch bisher nicht der üblichen Vorgehensweise im Banking. Zu einer erfolgreichen digitalen Transforma-tion, insbesondere an der Kundenschnittstelle, gehört es aber, dass Business Cases nicht immer zum geplanten Markterfolg führen und neu durchdacht werden müssen. „In der aktuellen Phase des digitalen Zeitalters kommt es vor allem darauf an, viele digitale Lösungen auszuprobieren und dadurch den entscheidenden Treffer zu landen“, so Zillmann.

Banken müssen daher die Kollaboration mit Start-ups, FinTecs, Technologiepartnern wie Management- und IT-Beratungen oder Softwareunternehmen aktiv suchen und ihre Unternehmensprozesse auf die Zusammenarbeit mit ihnen anpassen. Diese strategischen Allianzen bieten für beide Seiten große Vorteile. Vor allem erhöhen Banken mit solchen Kooperationen ihre Customer Experience. Sie kombinieren ihre bekannten Attribute Sicherheit und Datensicherheit für den Kunden mit dem „Einkaufserlebnis“, das beispielsweise von den FinTecs entwickelt wird.

Zum aktuellen Lünendonk®-Branchendossier Banken

Das Lünendonk®-Branchendossier 2015 „Banken – Den digitalen Wandel gestalten“ beinhaltet neben der Analyse des Bankensektors auch Interviews, Best Practices und Case Studies der Unternehmen BearingPoint, Deloitte und NTT Data. Es steht ab sofort auf www.luenendonk-shop.de kostenfrei zum Download bereit. (Quelle:Lünendonk)

Studie | 5 vor 12 – Die digitale Transformation wartet nicht

Die Digitalisierung verändert neben Geschäftsmodellen auch die Art und Weise der Zusammenarbeit des Einzelnen sowie des Kollektivs massiv. Dazu müssen das Management sowie die einzelnen Mitarbeiter auf diesem Weg mitgenommen und frühzeitig eingebunden werden.

Der digitale Wandel wird nicht durch das Grassroots-Prinzip oder bottom-up zu bewältigen sein, sondern muss durch das TopManagement top-down initiiert und gesteuert werden. Die Digitalkompetenz der Mitarbeiter muss durch ständige Weiterbildungen und richtiges Recruiting gestärkt werden. Weiterhin motivieren erfolgreiche Unternehmen ihre Führungskräfte und Mitarbeiter, eigene Ideen für digitale Konzepte zu entwickeln.

Konzerne wie Rewe, TUI, Otto oder Medienunternehmen wie Burda und Bertelsmann beteiligen sich darü- ber hinaus an Start-ups, um von deren Expertise zu profitieren und deren Innovationen in neue Geschäftsmodelle zu überführen. Gleichzeitig gründen sie eigene digitale Start-ups, die losgelöst von den Unternehmensstrukturen neue Geschäftsfelder entwickeln. Entscheidend für den digitalen Wandel ist weiterhin die Anpassungsfähigkeit des Top-Managements, des mittleren Managements sowie der Mitarbeiter, neue Wege in der Digitalisierung überhaupt gehen zu wollen. Nach dem Motto: „Wer stehen bleibt verliert“, müssen sich Führungskräfte ständig neu hinterfragen und Entwicklungen im Wettbewerbsumfeld genau beobachten. Hierbei sollen Unternehmen die Expertise externer Beratungsunternehmen in Anspruch nehmen, um von deren Wissen und Transformationskompetenz zu profitieren, so die Studie. Weiter zum vollständigen Beitrag.

Strategie | Digitalisierung erfordert neue Sourcing-Konzepte

 

#strategie, Spannungsfeld aus Personalmangel, Einführung

 

Die Digitalisierung verändert alles. Sie beeinflusst die Kernprozesse der Unternehmen und ordnet etablierte Unternehmensstrukturen neu. Bisherige Geschäftsmodelle werden umgestaltet und digitalisiert. Der Technologiesprung hin zu Big Data, Cloud und Mobile führt zu andersartigen Möglichkeiten der Vermarktung von Produkten und Services sowie der Art der internen Leistungserbringung und Zusammenarbeit. Die IT überwindet dabei seit einigen Jahren die Grenzen starrer und unflexibler Geschäftsprozesse und wird zu einem weiteren Produktionsfaktor. Die Digitalisierung, auch als vierte industrielle Revolution bezeichnet, verändert die bisherigen Sourcing-Strategien der Unternehmen.

Ein bedeutendes Element sind dabei „Business Innovation/Transformation Partner“ als Dienstleistungspartner. Sie decken in ihrem Portfolio die gesamte Wertschöpfungskette ab, von der Management-/IT-Beratung über die Systemrealisierung/-integration bis hin zum Betrieb von IT-Systemen.

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