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#guerillamarketing Guerilla-Vermarktung ist eine Wortschöpfung des Marketing-Experten Jay C. Levinson aus der Mitte der 1980er Jahre[1][2], der damit ungewöhnliche Vermarktungsaktionen bezeichnet, die mit geringem Mitteleinsatz eine große Wirkung versprechen. Der Begriff Guerilla leitet sich dabei von der speziellen Art der Kriegsführung ab, bei der untypische Taktiken zur Zielerreichung im Hinterland des Gegners angewendet werden. Laut Hutter/Hoffmann (2011) umfasst Guerilla-Marketing „verschiedene kommunikationspolitische Instrumente, die darauf abzielen, mit vergleichsweise geringen Kosten bei einer möglichst großen Anzahl von Personen einen Überraschungseffekt zu erzielen, um so einen sehr hohen Guerilla-Effekt (Verhältnis von Werbenutzen und -kosten) zu erzielen“[3]. Die Grundidee der Guerilla-Vermarktung, die Levinson auch in seinem Buch Guerilla Marketing – Offensives Werben für kleine und mittlere Unternehmen in den 1990ern publizierte, wurde weiter modifiziert. Denn insbesondere die gravierende Veränderung der Zielgruppen- und Medienlandschaft stellte die Strategie vor gänzlich neue Herausforderungen. Heutzutage positioniert Thomas Patalas seine Theorie des Guerilla-Marketing, die den Kunden in den Mittelpunkt stellt: „Der Kunde möchte in Ihrer Kommunikation, also auch in Ihrer Guerilla-Marketing-Kampagne, den auf ihn passenden, ‚echten‘ Nutzen vorgestellt sehen.“ Aus diesem Grund sind seiner Meinung nach auf Massenwerbung ausgerichtete Kampagnen niemals als Guerilla-Marketing-Maßnahmen zu bezeichnen, weil sie den Kunden lediglich zum Konsumenten der Werbung degradieren, anstatt eine Reaktion von ihm einzufordern, also eine Interaktion einzugehen. Nach Levinson definiert sich Guerilla-Marketing vor allem durch folgende Prinzipien: Guerilla-Marketing ist vor allem auf kleine Unternehmen und Selbständige ausgerichtet. Es basiert im Wesentlichen auf dem gesunden Menschenverstand und weniger auf Erfahrungen, Wertungen und Vermutungen. Die primäre Messgröße ist Profit- statt Umsatzanteile. Ein weiterer Fokus liegt auf den monatlich neu gegründeten Kundenbeziehungen. Eine Spezialisierung ist einer breiten Diversifizierung an Produkten oder Dienstleistungen vorzuziehen. Anstelle des Aufbaus von neuen Kundenbeziehungen ist zunächst auf Kundenempfehlungen und weiteren Abschlüssen bei bestehenden Kunden Wert zu legen. Die Kooperation mit anderen Unternehmen ist einer intensiven Wettbewerbsbeobachtung vorzuziehen. Für eine Kampagne sind mehrere Marketinginstrumente zu kombinieren. Zum Unter-nehmensaufbau ist eine bestehende Technologie einzusetzen. Kundenansprachen sind vor allem individuell zu verfassen. Je kleiner die Kundenzielgruppe, desto besser. Die Konzentration sollte vielmehr auf der Zustimmung des Kunden liegen, ihm weitere Informationen zusenden zu können, anstelle einen direkten Verkaufsabschluss zu erzwingen. Man soll seiner Kampagne treu bleiben. Ein effektiver Rhythmus ist zu verwenden, anstatt für jede Kampagne einen neuen Werbeslogan zu entwickeln. Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Guerilla-Marketing

Guerilla Marketing | 35 kreative Beispiele für etwas andere Werbung

Die wesentlichen Merkmale von Guerilla Marketing  im klassischen Sinne sind unge-wöhnliche Kombinationen verschiedener Elemente, die bei möglichst vielen Menschen Erstaunen und Überraschung verursachen – und das mit relativ bescheidenen Mitteln. So in etwa hat der Wortschöpfer Jay C. Levinson das Guerilla Marketing beschrieben. Heute geht es den Werbenden aber primär nicht um den sparsamen Einsatz von Finanzmitteln, sondern um die Aufmerksamkeit der Zielpersonen. Diese werden heute quasi im Sekundentakt mit Werbebotschaften bombadiert, die aber durch diese Reizüberflutung nicht mehr ins Bewusstsein vordringen können – es sei denn sie sind ungewöhnlich und überraschend, so t3n.

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