Schlagwort-Archive: Explorative Suche

Nach Dietrich Dörner (1983) [1] besteht ein enger Zusammenhang zwischen dem explorativen Verhalten eines Menschen und seiner Problemlösefähigkeit. Die logische Kette lässt sich folgendermaßen beschreiben: Explorative Menschen suchen Felder auf, mit denen sie nicht vertraut sind, und versuchen, sich in diesen Feldern problemlösend zu behaupten. Jede auf diese Weise gewonnene Erfahrung wird zu einem abstrakten Schema verarbeitet. Je mehr Erfahrungen, desto mehr Schemata, desto breiter die kognitive Landkarte. Eine breite kognitive Landkarte sichert Kontrolle über mehr Bereiche, sie ermöglicht eine schnellere Verarbeitung neuer Eindrücke und schützt vor Kontrollverlust und emotionalen Einbrüchen. Sie sichert, dass neue Situationen erfolgreich bewältigt werden. Das Gefühl der Kontrolle festigt sich, das Selbstbewusstsein wächst und dadurch die Bereitschaft, unbekannte Bereiche anzugehen, also sich erneut explorativ zu verhalten. Wenn exploratives Verhalten so günstig für die Problemlösefähigkeit ist, wie kann man Menschen dazu bewegen, von sich aus Schritte in die Unbestimmtheit zu wagen, obwohl solche Schritte immer mit Anstrengung und Angst verbunden sind? In der Tat: jeder Schritt ins Unbekannte birgt das Risiko, dass wir die Kontrolle über die Situation verlieren, der Umwelt hilflos ausgeliefert sind und schließlich Teile unserer Lebensfähigkeit einbüßen. Andererseits wird exploratives Verhalten, wenn es zum Erfolg führt, reichlich belohnt: so löst die Wiedergewinnung von Kontrolle intensive Freude aus, kann sich bis zu Triumphgefühlen steigern, zu einer Klimax des Wohlbefindens. Es ist der sogenannte Flow-Effekt, der als einheitliches Fließen beschrieben wird, wobei eine Verschmelzung von Handlung und Bewusstsein geschieht, ein völliges Aufgehen in der Aktivität bis zu Selbstvergessenheit (Csikszentmihalyi,1999) [2]. Offensichtlich ist die Gewinnung von Kontrolle so bedeutsam für die Lebenserhaltung, dass die Natur das Ergebnis von Kontrollanstrengungen mit der höchsten Belohnung bedenkt, die ihr zur Verfügung steht. Will man also Menschen dazu bewegen, sich explorativ zu verhalten, muss man dafür sorgen, dass sie Kontrolle erreichen und mit den entsprechenden Gefühlen belohnt werden. Die Aufgabe des Didaktikers muss sein, die Schüler und Studenten vor anspruchsvolle, herausfordernde Lernsituationen zu stellen und ihnen helfen, diese Situationen zu meistern. Mit den Begriffen der Systemtheorie bedeutet es, dass man Menschen in die Komplexität führen soll mit dem Auftrag, Komplexität zu reduzieren. Sei es die Komplexität eines Lerngegenstandes, sei es die Komplexität einer sozialen Situation, sei es die Komplexität eines Projektes. Mehr noch: die Studenten sollen daran gewöhnt werden, Komplexität von sich aus reflexartig und routinemäßig aufzusuchen und zu reduzieren[3]. Beim Menschen wie bei anderen Primaten wird das Erkundungs- oder Explorationsverhalten in einer Beziehung zum Bindungsverhalten gesehen. Hierbei schließen sich das Bindungsverhalten und das Explorationsverhalten gegenseitig aus. Beide Verhaltensweisen können nicht gleichzeitig aktiv sein, stehen aber als frühe, angeborene Verhaltensweisen in Wechselwirkung miteinander.

Beide Verhaltensweisen haben einen großen Einfluss auf die spätere Entwicklung. Ein Kind zeigt verstärkt dann exploratives Verhalten, wenn es sich gewiss ist, dass die Bindungsperson jederzeit verfügbar ist, um emotionale Unruhezustände auffangen zu können. Kinder welche ein Missverhältnis zwischen Explorativen- und Bindungsverhaltensweisen aufweisen, zeigen im späteren Verlauf ihrer Entwicklung häufig negative Auffälligkeiten im Sozialverhalten. Kinder die ein vermehrtes Explorationsverhalten zeigen, stehen hingegen unter vermehrtem Stress. Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Exploratives_Verhalten

Literatur | Wissensrepräsentation – Informationen auswerten und bereitstellen

Wissensrepräsentation

 

Wissensrepräsentation ist die Wissenschaft, Technik und Anwendung von Methoden und Werkzeugen, Wissen derart abzubilden, damit dieses in digitalen Datenbanken optimal gesucht und gefunden werden kann. Sie ermöglicht die Gestaltung von Informationsarchitekturen, die – auf der Grundlage von Begriffen und Begriffsordnungen arbeitend – gestatten, Wissen in seinen Bedeutungszusammenhängen darzustellen. Ohne elaborierte Techniken der Wissensrepräsentation ist es unmöglich, das „semantische Web“ zu gestalten.

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Big Data Umfrage | Durchblick dank Daten?

 

Kanzlei Wissensmanagement Lösung, Report Center

 

Wie kann man riesige Datenmengen für die Personalentwicklung nutzbar machen? Wie funktionieren datenbasierte Unternehmen? Diesen Fragen geht das Weiterbildungsportal managerSeminare nach.

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Strategie | Digitalisierung erfordert neue Sourcing-Konzepte

 

#strategie, Spannungsfeld aus Personalmangel, Einführung

 

Die Digitalisierung verändert alles. Sie beeinflusst die Kernprozesse der Unternehmen und ordnet etablierte Unternehmensstrukturen neu. Bisherige Geschäftsmodelle werden umgestaltet und digitalisiert. Der Technologiesprung hin zu Big Data, Cloud und Mobile führt zu andersartigen Möglichkeiten der Vermarktung von Produkten und Services sowie der Art der internen Leistungserbringung und Zusammenarbeit. Die IT überwindet dabei seit einigen Jahren die Grenzen starrer und unflexibler Geschäftsprozesse und wird zu einem weiteren Produktionsfaktor. Die Digitalisierung, auch als vierte industrielle Revolution bezeichnet, verändert die bisherigen Sourcing-Strategien der Unternehmen.

Ein bedeutendes Element sind dabei „Business Innovation/Transformation Partner“ als Dienstleistungspartner. Sie decken in ihrem Portfolio die gesamte Wertschöpfungskette ab, von der Management-/IT-Beratung über die Systemrealisierung/-integration bis hin zum Betrieb von IT-Systemen.

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Wissensmanagement | Wie komme ich schnell und einfach an die wichtigen Informationen? Und wer entscheidet was für mich im Intranet als „wichtig“ einzustufen ist?

Eine der größten Herausforderungen der modernen Intranets heutzutage ist der Information Overload. Wenn früher das klassische Intranet hauptsächlich als Mittel für eine 1:n Push-Kommunikation genutzt wurde, ist eines der Hauptziele eines Social Intranets, jedem einzelnen Mitarbeiter das freie Erstellen von Inhalten zu ermöglichen. Der Mitarbeiter wird von einem reinen Konsumenten zu Autor und Mitgestalter des Intranets. Somit entsteht eine enorme Menge an nutzergenerierten Inhalten, was dazu führt, dass man schnell den Überblick verliert. Je mehr Funktionalitäten ein Intranet bündelt (Blogs, Wikis, Dokumente, Projekträume, Interessensgruppen etc.), desto größer wird dieser Informationsfluss und desto schwieriger ist es, sich im Intranet zurechtzufinden. Der alltägliche Arbeitsprozess im Unternehmen erfordert an erster Stelle den mühelosen Zugriff auf die für mich relevanten Daten, was aus den oben genannten Gründen zu einer großen Herausforderung wird.

Wie komme ich schnell und einfach an die wichtigen Informationen? Und wer entscheidet was für mich im Intranet als „wichtig“ einzustufen ist? 

Personalisierte Dashboards bieten eine Lösung für diese beiden Probleme.

personalisiertes_dashboard_übersicht

 

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Literatur | Wissensmanagement für Anwälte

Die tägliche Informationsflut aus Gesetzgebung, Rechtsprechung und Fachliteratur stellt für Anwälte, aber auch für juristische Mitarbeiter in Unternehmen und Kanzleien eine immer größer werdende Herausforderung dar. Hier zeigt das Buch als Leitfaden nach einer fundierten Einführung in die Grundlagen des Wissensmanagements zunächst Wege zur Entwicklung einer Wissensstrategie auf. Ein praxisorientierter Überblick über die notwendigen Prozesse für den Aufbau eines Wissensmanagement-Systems in einer Kanzlei bzw. Rechtsabteilung folgt. Weiter erläutern die Autoren die Anforderungen an Wissensmanagement-Systeme unter Einbeziehung aktueller Online-Angebote für Juristen (Rechtsdatenbanken, Newsletter-Services, Social Software). Neu hinzugekommen sind u.a. Themen zum Qualitätsmanagement und zum Wissensmanagement als Teil der Compliance (»Informationsrisikomanagement«).

Praxistipps, Checklisten und Hinweise zur »Best Practice« des juristischen Wissensmanagements basierend auf der Praxiserfahrung der Autoren als juristische Wissensmanager erleichtern den Einstieg in das Thema.

Autoren:
RA Prof. Dr. Martin Schulz, LL.M. (Yale), Professor für deutsches und internationales Privat- und Unternehmensrecht, German Graduate School of Management & Law (GGS), Heilbronn und Knowledge Management Lawyer, Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Frankfurt/ Main;
RA Dr. Marcel Klugmann, M.B.A., Head of Compliance & Risk, CMS Hasche Sigle, Berlin

Textquelle: Wolters Kluwer, http://shop.wolterskluwer.de/wkd/shop/kanzleimanagement-und-organisation,93/wissensmanagement-fuer-anwaelte,978-3-452-27607-0,carl-heymanns-verlag,53025/

 

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Wenn zwei das Gleiche tun, ist das lange nicht dasselbe!

Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe. Wie zutreffend dieses Sprichwort ist, zeigt etwa die tägliche Beschaffung von Kanzleiwissen.

Die Beschaffung von Informationen im Alltag des Kanzleilebens ist oftmals ein Dilemma für Berufsträger und Mitarbeiter gleichermaßen. Nicht selten sind wichtige Dokumente und Dateien in der IT – Landschaft einer Kanzlei wild verstreut, ob in unzähligen Verzeichnissen auf unterschiedlichen Netzlaufwerken, im DMS Archiv System, auf Share Point Seiten oder aber auch im eigenen Intranet.

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Kanzlei Wissensmanagement | Warum eine Wissensmanagement Software Lösung kein Allheilmittel ist


www.wissensmanagement-steuerberatung.de

Die Antwort auf die Frage, warum eine Wissensmanagement Software Lösung allein kein Allheilmittel ist hat Anne M. Schüller in ihrem Beitrag „Kollaborative Strukturen implementieren“ so beschrieben:

„Ein flottes, reibungsloses Zusammenspiel der internen Leistungskette verlangt, von Ressort-Denken und innerbetrieblichen Rivalitäten endlich Abschied zu nehmen. Denn dies fördert nur den Abteilungsegoismus und dient nicht dem Kunden. Der merkt jedenfalls sehr schnell, wenn ein Unternehmen nicht wie aus einem Guss funktioniert. Das Gestrüpp aus Standards und Normen muss ausgedünnt, der verfilzte Zuständigkeitsrasen vertikutiert und das innenpolitische Machtgefälle eingedämmt werden. Leitbilder müssen neu gedacht und Organisationsstrukturen umgebaut werden.“

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Kanzlei Wissensmanagement Lösung | Mit schlanken Prozessen aus dem Vollen wertschöpfen

immer dann, wenn das Verschwenden von Ressourcen vermieden wird, findet eine Wertschöpfung statt.

Die Kanzlei Wissensmanagement Lösung verfügt über eine intelligente Suche für alle Informationen, die Ihnen, Ihren Kollegen und Mitarbeitern viel Recherchezeit spart, nachhaltig die Kanzlei Qualität verbessert, sowie die Kanzlei – Profitabilität steigert.

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Verlagsübergreifende Recherche-Plattform für Kanzleien

Umfassendes Steuerfachwissen unterschiedlicher Anbieter aus einer Hand: Das ist das Ziel einer branchenweit einmaligen Zusammenarbeit von Haufe, C.F. Müller, Verlag Dr. Otto Schmidt KG, Schäffer-Poeschel Verlag für Wirtschaft Steuern Recht GmbH, Erich Schmidt Verlag und Jehle, so der Freiburger Haufe Verlag.

Hat dieser Zusammenschluss tatsächliche Vorteile für die Kanzleien aus Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Rechtsberatung und Notariat?

Studien belegen insoweit, dass externe Fachdatenbanken lediglich einen Anteil von 12% des Kanzleiwissens haben. Mithin haben diese eine untergeordnete Bedeutung. Eine deutliche Verbesserung der Kanzlei Wissenseffizienz ist folglich für eine Kanzlei nicht zu erwarten.

Vielmehr entscheidend für mehr Wissenstransparenz und Wissenseffizienz in den Steuerberater-, Wirtschaftsprüfer- und Anwaltskanzleien ist die plattform- und datenbankübergreifende Suche.

Erfahren Sie, warum sich die Notarkammer Sachsen für die Kanzlei Wissensmanagement Software Lösung entschieden hat.

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Kanzlei Wissensmanagement | Wissenseffizienz

Die tägliche Suche nach Dokumenten und Dateien raubt den Mitarbeitern in den Kanzleien aus Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung und Notariat täglich bis zu 20% der Arbeitszeit. Das einzelne Aufrufen unterschiedlicher Datenbanken und Datenquellen sowie die Konsolidierung der verschiedenen Suchergebnissen zählt zu den mühsamen und ineffizienten Aufgaben. Auch vor dem Hintergrund, dass sich etwa 42% des Kanzleiwissens in Dokumente und Dateien verbergen, gibt es einen enormen Handlungsbedarf bei der Optimierung der täglichen Wissensbeschaffung und Wissensteilung in den Kanzleien. 

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