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#disruptive ,#disruptiveTechnologie Eine disruptive Technologie (engl. disrupt – unterbrechen, zerreißen) ist eine Innovation, die eine bestehende Technologie, ein bestehendes Produkt oder eine bestehende Dienstleistung möglicherweise vollständig verdrängt. Disruptive Innovationen sind meist am unteren Ende des Marktes und in neuen Märkten zu finden. Die neuen Märkte entstehen für die etablierten Anbieter in der Regel unerwartet und sind für diese, besonders auf Grund ihres zunächst kleinen Volumens oder Kundensegmentes, uninteressant. Sie können im Zeitverlauf ein starkes Wachstum aufweisen und vorhandene Märkte bzw. Produkte und Dienstleistungen komplett oder teilweise verdrängen. Das Prinzip geht auf Clayton M. Christensen zurück, der an der Harvard Business School lehrt.
Disruptive Technologien sind etablierten Produkten anfangs unterlegen. In Bezug auf Kapazität, Zuverlässigkeit und Preis lagen lange Zeit z. B. Flash-Speicher gegenüber Festplatten weit hinten, deshalb wurden weiter Festplatten in PCs eingebaut. Weil Flash-Speicher jedoch sehr klein sind und wenig Energie verbrauchen, werden sie in neuen Gebieten eingesetzt, etwa in USB-Sticks, in Digitalkameras und in MP3-Playern und inzwischen auch in Laptops als Ersatz der traditionellen Festplatten. Aufgrund des großen Erfolgs in den neuen Märkten setzen zwei Entwicklungen zugunsten der disruptiven Technologie ein: Die Absatzzahlen von Flash-Speichern steigen, wodurch die Preise fallen und die Speicher immer besser werden. Gegenüber dem Konzept der disruptiven Ideen wurde grundsätzliche Kritik geäußert.[1] Clayton Christensen habe seine Daten überhaupt nicht anhand von erfolgreichen Unternehmen erhoben, sondern er habe nach Gründen geforscht, weshalb Unternehmen scheitern. Daher seien seine Aussagen methodisch ungeeignet, um Erfolge zu bewerten. Außerdem seien seine Fallstudien nur als Anekdoten brauchbar, es fehle an Auswahlkriterien der betrachteten Unternehmen und der betrachteten Zeiträume. In großen Teilen der Fallbeispiele haben die langfristig operierenden Unternehmen, die auf kontinuierliche Innovationen setzen, über einen längeren Betrachtungszeitraum ihren Marktanteil gehalten oder ausgebaut, während die disruptiven Neugründungen zwar anfangs Erfolge erzielen konnten, aber mittelfristig insolvent wurden oder aufgekauft wurden. Die These von disruptiven Technologien sei demnach ein vermeintlicher Business-Trend ohne jede empirische Basis. Sie sei zu erklären als Wettbewerbstheorie einer Gesellschaft, die unter der Furcht von Terrorismus lebt, weil sie die Sprache der Asymmetrischen Kriegsführung auf die Wirtschaft überträgt. „Ein Rudel angreifender Startups klingt wie ein Rudel fresswütiger Hyänen, aber grundsätzlich bedient sich die Rhetorik der Disruption – eine Sprache von Panik, Angst, Asymmetrie und Chaos – der eines anderen Konflikts, in welchem der Emporkömmling sich weigert, nach den alten Regeln zu spielen und alles kaputt macht. Das ist etwas ganz anderes als Toyota gegen Detroit. Startups sind rabiat und führungslos und hemmungslos. Und sie wirken so klein und schwach, dass man erst, wenn es zu spät ist, merkt, wie gefährlich sie sind: Krach! Wumm! Man muss es so sehen: Die „Times“ ist ein Nationalstaat; „Buzzfeed“ ist staatenlos. Disruptive Innovation ist die Wettbewerbs-strategie im Zeitalter des Terrorismus.[1]“. VoIP: Zunächst ist die VoIP-Technologie noch mit Nachteilen verbunden: Die Sprachqualität ist zunächst schlechter, zudem sind nicht alle Telefonnummern erreichbar. Die Technologie entwickelt sich weiter, über die Entwicklung des Enablers „ADSL“ wird zunächst die Sprachqualität verbessert. Zudem ermöglichen Anbieter nach der Standardisierung im SIP-Protokoll einen unkomplizierten Zugang zu normalen Festnetz-Nummern. Die Preise sind zunächst noch höher, jedoch können mit steigender Verbreitung immer mehr kostenlose Verbindungen genutzt werden. Digitalkamera: Zunächst konnten Digitalkameras qualitativ nicht überzeugen. Auflösungen unter einem Mega-Pixel stellten einen großen Nachteil gegenüber der klassischen Kleinbild-Fotografie dar. Doch wurden auch die Vorteile dieser Technologie deutlich: Das Bildergebnis ließ sich sofort überprüfen, für zahlreiche Schnappschüsse entstanden keine weiteren Kosten und die Bilder ließen sich sofort weiterverarbeiten oder kopieren. Inzwischen hat sich die Bildqualität so weit verbessert, dass Digitalkameras die analogen Kameras nahezu verdrängt haben.(Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Disruptive_Technologie)

Studie | Digitale Transformation trifft fast jedes zweite Unternehmen

 

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Die Studie mit dem Titel „The Digital Vortex: How Digital Disruption is Redefining Industries“ ist die erste, die das DBT Center veröffentlicht hat. Die Autoren der Studie befragten 941 Entscheider aus 12 Branchen und 13 Ländern, darunter Australien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, Mexiko, Russland, Großbritannien und die Vereinigten Staaten. Ziel der Studie ist es zu zeigen, wie weit Unternehmen bei der Digitalisierung bereits sind, und Zukunftsperspektiven zu bieten.

Die Ergebnisse zeigen: Aufgrund der digitalen Transformation werden sich schätzungsweise 40 Prozent der Unternehmen in jeder der untersuchten Branchen in einem völlig veränderten Wettbewerbsumfeld wiederfinden, und zwar innerhalb der kommenden fünf Jahre. Trotz der erheblichen Auswirkungen der digitalen Transformation glauben 45 Prozent der Entscheider jedoch nicht, dass sie ein Thema für den Vorstand sei.

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Studie | Mit Daten Werte schaffen

 

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Deutsche Unternehmen vertrauen immer mehr auf Datenanalysen. Doch welche Unternehmen nutzen welche Daten zu welchem Zweck? Welche Technologien kommen im Rahmen von Datenanalysen zum Einsatz? Welche Branchen sind derzeit Vorreiter, welche Nachzügler?

Diese Fragen und noch viele andere Aspekte beleuchtet die aktuelle Studie „Mit Daten Werte schaffen“ von KPMG und Bitkom Research. Die Befragung von rund 700 Führungskräfte gibt einen Überblick, wie deutsche Unternehmen die verschiedenen Möglichkeiten von Datenana-lysen nutzen und welche Ziele und Herausforderungen mit dem Einsatz von Datenanalysen verbunden sind. Zur Studie (Quelle:KPMG)

Literatur | Offliner – Die Gegenkultur der Digitalisierung

 

Die Gegenkultur der Digitalisierung

 

Je weiter das Internet in unseren Alltag vorstösst, desto mehr Widerstand regt sich. Die Offliner bekämpfen die Digitalisierung, deren Treiber und Profiteure. Sie suchen nach Alternativen zur hyperdigitalen Zukunft und setzen sich für eine Demokratisierung der Digitalisierung ein.

Das Buch beschreibt sechzehn unterschiedliche Gruppen von Offlinern und die Initiativen, mit denen sie gegen die selbstverständlich digitale Zukunft kämpfen. Die Heterogenität schafft zwar eine vielfältige Gegenkultur, erschwert aber aufgrund unterschiedlicher Prioritäten auch den wirksamen Widerstand.

Noch ist unklar, ob die Offliner die Form einer politischen Partei, einer Aussteigerbewegung oder einer Terrorgruppe annehmen. Doch bereits jetzt ist klar, dass Wirtschaft und Politik verlieren, wenn sie die neuen Zukunftsperspektiven, Lebensstile, Märkte, Knappheiten und Währungen ignorieren. (Quelle:http://www.staempfliverlag.com).

Dr. Joël Luc Cachelin, verrät mehr im Interview mit mittelstand DIE MACHER

Dokumentenmanagement | Vernichtung von Originalbelegen nach dem Digitalisieren

Bereits in seinem Beschluss vom 26.9.2007 hat der Bundesfinanzhof (Aktenzeichen : I B 53, 54 / 07) die Vernichtung von Originalbelegen nach dem Digitalisieren beispielsweise in Form von TIF- oder PDF-Dateien als eine zulässige Form der Aufbewahrung bestätigt. Dabei gelten die unternehmensspezifischen Regeln (§§ 238 ff. HGB und § 147 Abs. 3 AO) der unveränderten und ordnungsgemäßen Aufbewahrung wie in der Papierwelt.

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