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Demografierechner 2030

1. Was ist das Ziel des Demografierechners Baden-Württemberg?
Folgende Ziele werden mit dem IHK-Demografierechner schnell und unkompliziert erreicht:

Überblick über die derzeitige Altersstruktur Ihrer Belegschaft (insgesamt und berufsgruppenspezifisch).
Prognostizierte Altersstruktur der Belegschaft (insgesamt und berufsgruppenspezifisch) bis 2030 unter der Annahme vorher definierter Zu- und Abgänge des Unternehmens.
Ermittlung der jährlichen Ersatzbedarfe (insgesamt und berufsgruppenspezifisch) bis 2030.
Jahresweiser Vergleich der Altersstruktur (insgesamt und berufsgruppenspezifisch) zur Branche und zur Region.
2. Wie funktioniert der Demografierechner Baden-Württemberg?
Der Demografierechner geht in vier Schritten vor:

Eingabe der unternehmensspezifischen Daten.
Berechnung der unternehmensspezifischen Entwicklung und des Fachkräftebedarfs.
Verknüpfung unternehmensspezifischer Ergebnisse mit den Daten aus dem regionalen Fachkräftemonitoring.
Ableitung von Handlungsansätzen für die Unternehmen.
3. Was ist der Unterschied zwischen der „Schnellversion“ und der „Detailversion“?
In der Schnellversion wird eine Analyse auf Grundlage der Altersstruktur des gesamten Betriebes durchgeführt. In der Detailversion kann eine berufsgruppenspezifische Analyse durchgeführt werden. Diese kann durch Löschen oder Hinzufügen von Berufsgruppen beliebig angepasst werden. Mit der Detailversion ist somit im Vergleich zur Schnellversion eine detailliertere Analyse möglich.

4. Wie kommen die berufsgruppenspezifischen Vorschläge zustande?
Auf Grundlage von Branchendurchschnitten der berufsgruppen- und branchenspezifischen Altersstruktur wird ein auf die Mitarbeiteranzahl des Unternehmens angepasster Vorschlag ermittelt. Da ein Unternehmen in der Regel nicht exakt dem Branchendurchschnitt entspricht, sollte der Vorschlag entsprechend manuell angepasst werden, um eine unternehmensspezifische Analyse zu erhalten.

5. Wie kommt die Altersstrukturkurve zustande und was kann ich aus ihr erkennen?
Auf Grundlage der (angepassten) Altersstruktur des Unternehmens im aktuellen Jahr, wird unter Beachtung der Zu- und Abgänge die voraussichtliche Altersstruktur mittels Fortschreibung ermittelt. Somit lässt sich aus der Altersstrukturkurve erkennen, wie sich die Altersstruktur in den jeweiligen Berufsbildern im Unternehmen entwickeln wird, unter der Annahme einer korrekten Schätzung der Zu- und Abgänge.

6. Wie kommt die Ersatzbedarfskurve zustande und was verdeutlicht sie?
Die Ersatzbedarfskurve setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Abgängen aus dem Unternehmen in Form von Fluktuation und altersbedingtem Ausscheiden. Die Ersatzbedarfskurve resultiert somit als Ergebnis dieser beiden Komponenten unter der Annahme, dass ein Mitarbeiter das Unternehmen beim Erreichen des gesetzlichen Renteneintrittsalter (im Moment von 65 Jahren) verlässt. Sie signalisiert somit in welchem Jahr wie viele Mitarbeiter zusätzlich zu den Zugängen neu eingestellt werden müssen, damit die Mitarbeiterzahl nicht schrumpft.

7. Wie kommt der Branchenvergleich zustande und was kann ich daraus ablesen?
Das Branchenbenchmarking bzw. der Branchenvergleich ermöglicht einen Vergleich des eigenen Unternehmens (bzw. der eigenen Belegschaft) mit der Branche. Der Vergleich kommt durch eine Gegenüberstellung der berufsgruppen- und branchenspezifischen Anteile der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten je Alterssegment in der gesamten Branche mit den Anteilen der Beschäftigten je Alterssegment im Unternehmen zustande. Es lässt sich somit erkennen, in welchen Alterssegmenten bzw. inwieweit die Altersstruktur des eigenen Unternehmens von der Branche abweicht.

8. Wie kommt der Regionenvergleich zustande und welche Schlüsse lässt er zu?
Das Regionenbenchmarking ermöglicht einen Vergleich des eigenen Unternehmens (bzw. der eigenen Belegschaft) mit der Region. Der Vergleich kommt zustande, indem die Anteile der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten je Alterssegment in der Region den Anteilen der Beschäftigten je Alterssegment im Unternehmen gegenüber gestellt werden. Es lässt sich somit erkennen, in welchen Alterssegmenten bzw. inwieweit die Altersstruktur des eigenen Unternehmens von der Region abweicht.

9. Woher stammen die Arbeitsmarktdaten für die Branche und die Region?
Die Daten für das berufsgruppen- und wirtschaftszweigspezifische Fachkräfteangebot, die -nachfrage und den resultierenden Fachkräftemangel stammen vom Fachkräftemonitor Baden-Württemberg (siehe http://www.fachkraeftemonitoring-bw.de/). Hier fließen u.a. Daten von der Bundesagentur für Arbeit, dem Statistischen Bundesamt, dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg, dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung und den baden-württembergischen IHKs in das Modell ein. Das Datenvolumen beläuft sich auf mehrere hundert Gigabyte.

10. Wieso ist das Durchschnittsalter in einigen Berufsgruppen und Regionen identisch?
Die Daten der Bundesagentur für Arbeit lassen keine branchen- und berufsgruppenspezifische Analyse nach Alter zu. Die Altersstruktur der Beschäftigten einer Branche können nur auf der Ebene der Berufsgruppenabschnitte analysiert werden. Daher wird für alle Berufsgruppen, die einem Berufsgruppenabschnitt angehören, die gleiche Altersstruktur im Demografierechner ausgewiesen.

11. Welche Annahme wird beim Renteneintrittsalter getroffen?
In der Analyse des IHK-Demografierechners wird das gesetzliche Renteneintrittsalter (65 Jahre) zugrunde gelegt.

12. Wieso erhalte ich in der Altersstruktur der fünf beschäftigungsstärksten Berufsgruppen meiner Branche Werte zum Übernehmen, die gleich „0“ sind?
In der Detailversion kann es vorkommen, dass in der Voreinstellung nicht durchgängig Werte zu den Altersstrukturen in den einzelnen Berufsgruppen der gewählten Branche angegeben sind. Die vorgeschlagene Mitarbeiteranzahl in einer dieser Berufsgruppen bzw. Alterssegmenten ergibt sich aus der Multiplikation der eingegebenen Mitarbeiteranzahl im eigenen Unternehmen mit dem Anteil der Beschä̈ftigten in Ihrer Branche. Ist Ihre eingegebene Mitarbeiteranzahl sehr niedrig, so ist der Anteil der Berufsgruppe an der Gesamtsumme unter bestimmten Umständen ebenfalls zu niedrig und kann aus diesem Grund nicht ausgewiesen werden. In diesem Fall wird die Zeile der betreffenden Berufsgruppe mit „Nullen“ ausgefüllt.

13. Wie sind die Handlungsansätze zu verstehen?
Die Handlungsansätze sind als unternehmensunabhängige Ansätze zu verstehen, die Möglichkeiten aufzeigen sollen, wie sich Stellenbesetzungsprobleme reduzieren lassen.

14. Wie genau ist die Fortschreibung?
Die Genauigkeit der Fortschreibung der Altersstruktur im Unternehmen hängt davon ab, wie genau die Zugänge ins und die Abgänge aus dem Unternehmen abgeschätzt werden. Darüber hinaus spielt es eine entscheidende Rolle, inwieweit die Altersgewichtung der Zu- und Abgänge die realen Zu- und Abgänge widerspiegelt.

15. Werden die Eingaben gespeichert?
Die Eingaben werden nicht dauerhaft gespeichert. Im Falle, dass ein Ausdruck der Analyseergebnisse in Form eines PDFs heruntergeladen wird, werden die Eingaben für den Moment der PDF-Erzeugung gespeichert und anschließend umgehend gelöscht.

16. Wie werden bei der Funktion „Daten sichern“ meine eingegebenen Daten gesichert?
Mit der Funktion „Daten sichern“ können Sie Ihre eingegebenen Daten in einer verschlüsselten csv-Datei auf Ihrem lokalen Rechner speichern, um sie bei einem erneuten Aufruf des Demografierechners wieder zu verwenden. Es wird darauf hingewiesen, dass die gespeicherten Daten keine personenbezogenen Daten beinhalten und auch nicht auf dem Server des IHK-Demografierechners gespeichert werden.

17. Ich möchte einen Wirtschaftszweig sehen, der nicht im Demografierechner enthalten ist.
Bisher können nur die dargestellten Wirtschaftszweige ausgewiesen werden.

18. Mich interessiert ein spezieller Landkreis / eine Region, die nicht der Auswahl aufgeführt wird. Kann ich die Daten dazu erhalten?
Die Repräsentativität lässt eine tiefere Regionalanalyse der Daten derzeit nicht zu.

19. Mir erscheint die Auswahl der Berufsgruppen manchmal nicht schlüssig – warum wurden gerade diese Gruppen gewählt?
Es wurden die beschäftigungsstärksten Berufsgruppen des Bundeslandes ausgewählt. Darüber hinaus orientiert sich die Auswahl an der Verfügbarkeit der Daten, die von der BA zur Verfügung gestellt werden können. Diese Daten liegen nur bis zu einem bestimmten Detaillierungsgrad vor.

20. Welche technischen Voraussetzungen werden benötigt, um den Demografierechner nutzen zu können?
Um eine störungsfreie Benutzung des Demografierechners zu gewährleisten, müssen als Browser mindestens der Internet Explorer 8.0 oder Firefox 3 installiert sein. Design und Layout des Demografierechners sind optimiert für den Browser Mozilla Firefox (ab Version 16) und Internet Explorer (ab Version 8). Die Verwendung der Browser Opera und Chrome ist ebenfalls möglich. Die Browser sollten so eingestellt sein, dass Java-Skript aktiviert ist und Popups erlaubt werden. Im Zweifelsfall kann Ihnen ihr Systemadministrator weiterhelfen.

21. Wie kann ich Popup-Fenster auf der Webseite des IHK-Demografierechners zulassen?
Wenn Sie die Anzeige automatischer Popup-Fenster auf dem IHK-Demografierechner zulassen möchten, führen Sie (je nach verwendetem Internet Browser) folgende Schritte durch:

Microsoft Internet Explorer (Version 8 / 9):
Bitte kopieren Sie zunächst die aktuelle Internet-Adresse des Demografierechners (URL).
Wählen Sie im Menü „Extras“ das Untermenü „Einstellungen“ (im IE 9) bzw. Untermenü „Internetoptionen“ (im IE 8).
Auf der angezeigten Seite, klicken Sie auf den Reiter „Datenschutz“ und anschließend bei Popupblocker auf „Einstellungen“.
Fügen Sie in der Adresszeile die aktuelle Internet-Adresse des Demografierechners (URL) ein, für die keine Popups geblockt werden sollen.
Mit einem Klick auf „Hinzufügen“ wird diese Einstellung übernommen und das Fenster kann per „Schließen“ geschlossen werden.
Mozilla Firefox (Version 17 / 18):
Bitte kopieren Sie zunächst die aktuelle Internet-Adresse des Demografierechners (URL).
Wählen Sie im Menü „Einstellungen“ das Untermenü „Einstellungen“.
Auf der angezeigten Seite, klicken Sie auf den Reiter „Sicherheit“ und anschließend bei Website blockieren auf „Ausnahmen“.
Fügen Sie in der Adresszeile die aktuelle Internet-Adresse des Demografierechners (URL) ein, für die keine Popups geblockt werden sollen.
Mit einem Klick auf „Erlauben“ wird diese Einstellung übernommen und das Fenster kann per „Schließen“ geschlossen werden.
22. Ich habe Probleme bei der Bedienung des IHK-Demografierechners. An wen kann ich mich wenden?
Sollten Sie Probleme bei der Bedienung des IHK-Demografierechners haben, genügt eine E-Mail an unseren Support, der sich umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen wird.

(Quelle:Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag (BWIHK))

Personalplanung | Demografierechner 2030

Was leistet der IHK-Demografierechner Baden-Württemberg für Ihr Unternehmen?

  • Altersstruktur: Visualisiert die Altersstruktur und das Durchschnittsalter der Mitarbeiter Ihres Unternehmens und einzelner Berufsgruppen bis in das Jahr 2030.
  • Ersatzbedarf: Ermittelt den jährlichen Ersatzbedarf Ihrer Belegschaft (insgesamt und berufsgruppenspezifisch) bis in das Jahr 2030.
  • Fachkräftesituation: Gibt Ihnen Auskunft über die aktuelle Fachkräftesituation zu den jeweiligen Zeitpunkten des Ersatzbedarfs (insgesamt und berufsgruppenspezifisch).
  • Branchen-/Regionenvergleich: Vergleicht die Altersstruktur der Mitarbeiter Ihres Unternehmens mit den Unternehmen Ihrer Region und Ihrer Branche bis in das Jahr 2030.
  • Handlungsansätze: Zeigt Ihnen Handlungsansätze für eine demografiefeste Personalpolitik auf.