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#datenkrake Datenkrake ist ein Schlagwort aus der politischen Diskussion um den Datenschutz.[1] Es steht für Systeme und Organisationen, die personenbezogene Informationen in großem Stil auswerten und/oder sie an Dritte weitergeben. Damit verstoßen sie mutmaßlich oder nachweislich gegen Datenschutzbestimmungen oder verletzen darüber hinausgehende von Datenschützern postulierte Persönlichkeitsrechte.Die plastische Darstellung eines Datenkraken ist ein Mittel zur Visualisierung des Themas auf Datenschutz-Demonstrationen und Protestaktionen gegen Überwachung.[7] wie beispielsweise den Freiheit statt Angst-Aktionen. Der Negativpreis der Big Brother Awards zeichnet jährlich Datenkraken aus. Verliehen wird er in Deutschland von digitalcourage (vormals Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs, FoeBuD), außerhalb Deutschlands durch internationale Bürgerrechtsorganisationen wie die Electronic Frontier Foundation (EFF) und die Betreiberorganisation des Datenschutz-Portals Privacy.org.[8] Im Rahmen der Bewerbung der Big Brother Awards 2001 ist der Begriff Datenkrake zum ersten Mal dokumentiert.[9] EU-Datenschutzreform, Richtlinie 95/46/EG (Datenschutzrichtlinie), Datenschutz-Grundverordnung Rena Tangens, padeluun (Hrsg.): Schwarzbuch Datenschutz. Ausgezeichnete Datenkraken der BigBrotherAwards. Edition Nautilus 2006, ISBN 3-894-01494-6. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Datenkrake

Social Media | 10 Jahre Facebook – Happy Birthday, liebste Datenkrake

Derweil mühen sich deutsche Datenschutzbeauftragte redlich, die Datenkrake zu bändigen. Das ist auch gut so: Hunderte Terabyte verarbeitet Facebook täglich in seinen hochmo-dernen Rechenzentren – und es sind schon Zweifel angebracht, ob das Unternehmen seiner Verantwortung immer gerecht wird. Doch inzwischen wissen wir, dass Facebook im Vergleich mit gewissen Regierungsbehörden das weitaus kleinere Problem ist, so Heise Online in seinem Bericht.