Schlagwort-Archive: Cloud Computing

Cloud Computing (deutsch etwa Rechnen in der Wolke) versteht man das Speichern von Daten in einem entfernten Rechenzentrum, aber auch die Ausführung von Programmen, die nicht auf dem lokalen Rechner installiert sind, sondern eben in der (metaphorischen) Wolke (englisch cloud).[1] Technischer formuliert umschreibt das Cloud Computing den Ansatz, abstrahierte IT-Infrastrukturen (z. B. Rechenkapazität, Datenspeicher, Netzwerkkapazitäten oder auch fertige Software) dynamisch an den Bedarf angepasst über ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Aus Nutzersicht scheint die zur Verfügung gestellte abstrahierte IT-Infrastruktur fern und undurchsichtig, wie von einer „Wolke“ verhüllt. Angebot und Nutzung dieser Dienstleistungen erfolgen dabei ausschließlich über definierte technische Schnittstellen und Protokolle. Die Spannweite der im Rahmen von Cloud Computing angebotenen Dienstleistungen umfasst das gesamte Spektrum der Informationstechnik und beinhaltet unter anderem Infrastruktur (z. B. Rechenleistung, Speicherplatz), Plattformen und Software.[2] Der Zugriff auf die entfernten Systeme erfolgt über ein Netzwerk, beispielsweise das des Internets. Es gibt aber im Kontext von Firmen auch sogenannte „Private Clouds“, bei denen die Bereitstellung über ein firmen-internes Intranet erfolgt. Die meisten Anbieter von Cloudlösungen nutzen die Pooling-Effekte, die aus der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen entstehen, für ihr Geschäftsmodell. Rechtlich müssen sowohl die Beziehungen zwischen Cloud-Anbietern und ihren Kunden als auch die Rechte betroffener Dritter betrachtet werden. Datenschutz : Nach Urteil des Europäischen Gerichtshofs dürfen nur eingeschränkt Daten in die USA gelangen, wo sich über 90 % der Cloud Computing Infrastruktur befinden.[26] Nationale Datenschutzagenturen stützen sich auf Arbeiten der ENISA, wenn sie darlegen, warum Cloud Computing trotz Safe Harbor beispielsweise für Schulen unzulässig ist.[27] Auch die Datenschutzbeauftragten der Schweiz warnen insbesondere vor Verletzung des Datenschutzrechts bei Verwendung von Rechenzentren im Ausland.[28] Wenn personenbezogene Daten Dritter in die Cloud gegeben werden, müssen sich beispielsweise deutsche Auftraggeber vorab und anschließend regelmäßig nachvollziehbar vor Ort in der Cloud davon überzeugen, dass die Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes eingehalten werden.[29] Weil namhafte Cloud-Anbieter Datenbestände ihrer Kunden weitergeben, drohen den Kunden Bußgelder.[30] Cloud-Betreiber mit Sitz in den USA unterliegen dem US-Recht und demnach dem Patriot Act. Unternehmen mit Sitz in den USA sind deshalb gezwungen, auch Daten an amerikanische Behörden auszuliefern, die sich auf Servern in fremdem Hoheitsbereich befinden. Dies ist beispielsweise von Amazon, Microsoft und Google bestätigt worden.[31] Nicht zuletzt wegen dieser Problemlagen im Datenschutz sowie in der Frage, inwieweit der Einzelne die Verfügungsgewalt über seine Daten tatsächlich behält, erhielt die Cloud bzw. Cloud Computing als Technik 2012 den Negativpreis Big Brother Award in der Kategorie „Kommunikation“, die Laudatio hielt Rena Tangens vom FoeBuD.[32] Bei den Cloud-spezifischen Leistungen werden in der Regel Web- oder Filespace, Datenbanken, Applikationen und Hostingservices zur Verfügung gestellt. Beim Webhosting (ggf. auch für das Storage-Management), bei dem Daten auf den Host des Hosting-Providers gespeichert werden, wird vertreten, dass es sich hierbei nicht um einen Mietvertrag nach §§ 535 ff. BGB handelt, sondern um einen Werkvertrag nach §§ 631 ff. BGB. Der Hosting-Provider schuldet als Leistung lediglich, dass die Website des Kunden bei ihm irgendwo gespeichert wird und dass sie im Internet aufgerufen werden kann. Eigentliche Leistung ist daher die Aufbewahrung der Information und ihr Zurverfügunghalten für den Abruf im Internet. Für den Kunden ist vor allem wichtig, dass die Inhalte dauernd abrufbar sind. Wie der Hosting-Provider oder Cloudanbieter diese Leistung erbringt, ist dem Kunden gleichgültig. Damit wird nicht primär Speicherplatz überlassen, sondern primär ein Erfolg, nämlich die Abrufbarkeit im Internet geschuldet. Das Einspeichern der Website ist nur technische Voraussetzung des geschuldeten Erfolgs. http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing

Studie | Cyber-Kriminelle agieren immer professioneller

Wenngleich Unternehmen ihre Budgets für IT-Sicherheit massiv aufgestockt haben, so laufen sie dennoch Gefahr, ihren Gegnern in Gestalt von Cyber-Kriminellen zu unterliegen. Dies ist das Ergebnis der neusten Ausgabe der weltweiten globalen CyberCrime-Studie von PwC.

Weiter zum vollständigen Beitrag von PWC: http://www.pwc.de/de/prozessoptimierung/cyber-kriminelle-agieren-immer-professioneller.jhtml

Datensicherheit | PRISM und die Konsequenzen für deutsche Unternehmen

Der NSA-Datenskandal ist in aller Munde. Viele Unternehmen fragen sich, ob die Unternehmens-daten noch sicher sind, welche Informationen bekannt sind und welche nicht. Bereits vor PRISM gab es Diskussionen über den Datenschutz im Cloud-Computing. Es gab auch in der Vergangen-heit Bedenken von Unternehmen, Daten in eine Cloud eines US-amerikanischen Anbieters zu speichern. Die US-Regierung selbst hat den amerikanischen Cloud-Anbietern einen Bärendienst erwiesen. Die ersten Anbieter sprechen schon “vom Tod” der US-Clouds.

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Studie Wissensmanagement | VON WEGEN WISSEN FLIESS

Kalter Kaffee? Dass wir in einer Wissensgesellschaft leben, darüber lesen wir seit gefühlten 20 Jahren. Wohlgemerkt lesen – aber handeln wir auch entsprechend? Haben wir uns wirklich von den strukturellen Merkmalen der Industriegesellschaft verabschiedet, von dem Hochamt der Arbeitsteilung und Standardisierung? Das wage ich zu bezweifeln, und der empirische Befund unserer aktuellen Studie zur Wissensarbeit scheint dies zu bestätigen. Auf verschiedenen Ebenen.

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Kanzlei Sicherheit | Maßnahmen für den Datenschutz und die Datensicherheit

Datenverlust und Datenmissbrauch können erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen und auch strafrechtliche Konsequenzen haben. Viele Datenschutzskandale resultieren aus Fahrlässigkeiten bei der Umsetzung geeigneter Datenschutzmaßnahmen.

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Facebook | WEB 2.0 für Kanzleien und Mandanten

Kanzlei Wissensmanagement | Facebook Community Kanzlei Wissensmanagement, Kanzlei Talentmanagement

 

WEB 2.0 für Kanzleien und Mandanten ist die Facebook Community für Berufsträger und Mitarbeiter aus den Berufsständen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung.

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Recht | Wer haftet für Datenverluste in der Cloud?

Die Cloud wird immer beliebter. Gerade als Online-Speicher mit Überallzugriff sind diese Dienste – sowohl bei Unternehmen, als auch bei Privatleuten – mittlerweile sehr beliebt. Kein Wunder, sind die Speicherangebote oftmals bis zu einem bestimmten Volumen sogar kostenlos, wie zum Beispiel bei Google Drive, Microsofts Skydrive, Amazons Cloud Drive, der Dropbox oder dem Mediencenter als Teil der Telekom Cloud.Weiter zum Beitrag: http://innovation.mfg.de/de/standort/informationstechnologie/it-infrastruktur/wer-haftet-bei-datenverlust-in-der-cloud-1.18155