Schlagwort-Archive: ARIS

Das ARIS-Konzept (Architektur integrierter Informationssysteme) von August-Wilhelm Scheer (ehem. Institut für Wirtschaftsinformatik an der Universität des Saarlandes) soll erreichen, dass ein betriebliches Informationssystem vollständig seinen Anforderungen gerecht werden kann. Dieser Ordnungsrahmen geht von einer Aufteilung des Modells in Beschreibungssichten und -ebenen aus, die eine Beschreibung der einzelnen Elemente durch dafür speziell vorgesehene Methoden ermöglicht, ohne das gesamte Modell einbeziehen zu müssen. Die Methodologie dient als Vorgehensmodell zur Abbildung und Optimierung von Geschäfts-prozessen. Diese Prozesse werden für jede Beschreibungssicht, beginnend bei der betriebswirtschaftlichen Fragestellung bis zur Implementierung auf DV-Ebene, abgebildet.[1] ARIS stützt sich hauptsächlich auf seine eigene Fünf-Sichten-Architektur (ARIS-Haus). Diese fünf Sichten sind die Organisations-, Daten-, Leistungs-, Funktions- und Steuerungssicht auf einen Prozess. Die Einteilung erfolgt, um die Komplexität des Modells in fünf Facetten aufzubrechen und so die Prozessmodellierung einfacher zu gestalten. Jede Sicht des ARIS-Konzeptes gibt das Modell eines Geschäftsprozesses unter einem bestimmten Aspekt wieder: Funktionssicht: Die Vorgänge und die zwischen ihnen bestehenden Gruppierungen und hierarchischen Beziehungen werden in der Funktionssicht beschrieben, beispielsweise in einem Funktionsbaum.[2] Die Begriffe Vorgang und Tätigkeit werden hierbei synonym verwendet. Da Funktionen Ziele unterstützen und durch sie gesteuert werden, werden Ziele ebenfalls der Funktionssicht zugeordnet. Organisationssicht: Alle Ressourcen (menschliche Arbeitskräfte, Maschinen, Hardware), das heißt alle Organisationseinheiten und ihre Beziehungen, siehe auch Organigramm Datensicht: Alle Ereignisse (die Daten generieren) und Umfelddaten, wie Schrift-verkehr, Dokumente etc., das heißt alle unternehmensrelevanten Informationsobjekte, siehe auch Entity-Relationship-Modell Leistungssicht: Alle Dienst-, Sach- und finanziellen Leistungen, siehe auch Produktbaum Steuerungssicht: Integration der vorangegangenen Sichten in einen zeitlich-logischen Ablaufplan, siehe auch Ereignisgesteuerte Prozesskette. Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/ARIS

Kanzlei Wissensmanagement Lösung | Warum Sie mit Ihrer Zeit sparsamer sein sollten als mit Ihrem Geld?

Die Antwort auf die Frage, warum Sie mit der Zeit sparsamer umgehen sollten als mit Ihrem Geld, ist denkbar einfach und hat Thomas A. Edison bereits vor 100 Jahren zutreffend beantwortete:

„mit der Zeit kannst Du Geld erwerben, aber nicht mit dem Geld Zeit kaufen“

Häufig machen Verkäufer für Wissensmanagement Software Lösungen oder Tools es zum zentralen Thema und Nutzen für die Kanzleien, produktive Arbeitszeit einzusparen und hiermit drastische Zuwachsraten zu propagieren. Dieser Ansatz scheint in der Tat gut gemeint zu sein, allerdings ist nicht immer gut gemeint auch gut getan.

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Wissensmanagement Software | Einen Blick in die Glaskugel werfen

Kaffeesatzleserei und der Blick in die Glaskugel sind in der Tat nicht die klassischen Management – Tools am Markt. Wenn allerdings bei einer Kanzlei Wissensmanagement Software ein Blick in die Glaskugel gestattet wird, gibt dieser weniger eine fragwürdige Aussage über eine Zukunftsprognose, sondern vielmehr einen schnellen Überblick über vorhandene Wissensquellen in der Kanzlei IT – Umgebung. Zur Auflösung:

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Wissensbeschaffung | Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe!

Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe. Wie zutreffend dieses Sprichwort ist, zeigt etwa die tägliche Beschaffung von Kanzleiwissen.

Die Beschaffung von Informationen im Alltag des Kanzleilebens ist oftmals ein Dilemma für Berufsträger und Mitarbeiter gleichermaßen. Nicht selten sind wichtige Dokumente und Dateien in der IT – Landschaft einer Kanzlei wild verstreut, ob in unzähligen Verzeichnissen auf unterschiedlichen Netzlaufwerken, im DMS Archiv System, auf Share Point Seiten oder aber auch im eigenen Intranet.

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Kanzlei Wissensmanagement | Eine Suche für alle Informationen – DMS, E-Mail, Intranet –

Kanzleiweite Suche von Daten und Informationen

Das Erstellen und Abspeichern von E-Mails, Dokumenten und Dateien kommt wahrschein-lich mehrere tausendmal am Tag in Ihrer Kanzlei vor. Soweit so gut! Allerdings ist die Realität davon bestimmt, dass jeder Mitarbeiter eine unterschiedliche Dateibezeichnungs-logik bei der Speicherung von Dateien und Dokumente verwendet. Insoweit besteht die tägliche Herausforderung darin, richtige Dokumente zum richtigen Zeitpunkt zu finden. Erschwerend kommt hinzu, dass sich häufig auch wichtige Informationen im kanzleieigenen Wiki oder Intranet befinden, welche wohlmöglich bei einer Informationssuche gar nicht berücksichtigt werden. Schlimmer noch, wenn durch die Unauffindbarkeit der erforder-lichen Informationen Doppelarbeiten erforderlich werden. Um die Übersicht zu bewahren, lasse ich an dieser Stelle mal die steigende Informationsflut, den Wettbewerbs- und Kosten-druck sowie die immer kürzer werdenden Bearbeitungszeiten außer Acht.

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