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Studie | Digitale Transformation ist Thema des Top-Managements

 

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Digitale Transformation ist Thema des Top-Managements. Demnach sind sich die 103 befragten Studienteilnehmer aus den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Automotive (OEM und Zulieferer) sowie Logistik und Transport im Klaren darüber, dass die Digitalisierung gleichermaßen Herausforderungen und Chancen bietet. In vielen Fällen muss zunächst einmal an den Grundlagen gearbeitet werden: „Es gibt fünf entscheidende Handlungsfelder, auf denen Unternehmen die Voraussetzungen für die Digitalisierung schaffen müssen“, sagt Bernd Appel, Geschäftsführer Lufthansa Industry Solutions. „Zu den für die erfolgreiche Digitalisierung wichtigsten Handlungsfeldern zähle ich auf Organisationsebene die Etablierung digitaler Unternehmenskultur, datengetriebenen Denkens und agiler Methoden. Um eine gut durchdachte Architektur sowie um realtime-fähige Services geht es auf der Architekturebene.“ Unternehmen müssen diese Maßnahmen auch zügig angehen, denn die Digitalisierung soll laut 46 Prozent der befragten Business- und IT-Entscheider in den nächsten zwei Jahren bereits eine „sehr hohe Bedeutung“ für den Geschäftserfolg ihres Unternehmens einnehmen.

„Dennoch werden aktuell erst bei 40 Prozent der analysierten Unternehmen digitale Innovationen systematisch vorangetrieben“, weiß Mario Zillmann, Leiter Professional Services bei Lünendonk und Studienautor. „Viele Unternehmen lassen daher Chancen liegen, was auch damit zusammenhängt, dass die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien vielerorts nicht konsequent genug vom Top-Management betrieben wird. Auch die einzelnen Fachbereiche behindern sich häufig, indem sie unterschiedliche Ziele bei der Digitalisierung haben.“ Dabei ist ein effizientes und kooperatives Zusammenspiel zwischen CEO, CIO und den Fachabteilungen eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewältigung der Herausforderungen zur digitalen Transformation. „Ein geringer organisatorischer Reifegrad kann sich insofern als Hemmnis erweisen“, so Zillmann weiter.

Anwendung digitaler Technologien sehr unterschiedlich

Bei der Analyse des technischen Reifegrads der Unternehmen zeigt sich, dass die meisten vor allem im Bereich Mobile relativ gut aufgestellt sind. Aktuell ermöglichen 67 Prozent der Befragten ihren Mitarbeitern, von unterwegs auf unternehmensrelevante Kernprozesse zuzugreifen. In den kommenden Jahren soll sich ihre Zahl auf 87 Prozent erhöhen.

Ein massiver Ausbau der technologischen Fähigkeiten und Lösungsmöglichkeiten, so die weiteren Studienergebnisse, ist beim Thema Big/Smart Data Analytics mit verstärkter Sammlung und Analyse von Kundendaten sowie Nutzung der Daten für Predictive Analytics und Predictive Maintenance geplant.

In Bezug auf Social Business Collaboration sind die Unternehmen dagegen noch nicht so weit. Aktuell stellen 52 Prozent der Studienteilnehmer ihren Mitarbeitern moderne Technologien für ein effizientes Arbeiten beziehungsweise Kommunizieren miteinander zur Verfügung; 86 Prozent wollen es in zwei Jahren sein.

Weiter an Bedeutung gewinnen soll auch das Konzept Industrie 4.0. So soll der Anteil an Unternehmen, die Produkt- und Produktionsdaten systematisch mittels Sensoren erheben, von derzeit knapp 50 auf über 75 Prozent steigen. Für automatisierte und in Echtzeit stattfindende Datenanalysen wird ein Anstieg der Unternehmen von 57 auf 78 Prozent prognostiziert. Im Hinblick auf die Zukunft sagen fast alle Unternehmen aus, dass sie die genannten Technologiethemen weiter vorantreiben wollen (Quelle Lünendonk).

Zur Studie

 

 

 

 

Studie | Wofür die Deutschen ihre persönlichen Daten preisgeben

 

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Die voranschreitende Digitalisierung von alltäglichen Gebrauchsgegenständen, Dienst-leistungen und Maschinen verändert unaufhaltsam Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. In hohem Tempo entstehen beständig neue Geschäftsmodelle und Angebote von Unternehmen und Behörden. Immer neue Anbieter drängen in traditionelle Branchen und treten in digitale Konkurrenz zu den etablierten Marktführern. Die Speicherung von Daten, die Kommunikation über neue Medien und ein systematisch-analytisch geprägter Umgang mit Informationen werden branchenübergreifend zu entscheidenden Faktoren für den betriebswirtschaftlichen Erfolg und die Effizienz der behördlichen Steuerung. Dabei bringt der Transformationsprozess von der analogen in die digitale Welt neben Zuversicht auch Unsicherheit mit sich: Wie sensibel ist die Bevölkerung bei der Herausgabe von persönlichen Daten? Welche Informationen von sich geben die Konsumenten am ehesten im Internet preis? Hätte eine monetäre Vergütung Einfluss auf ihre Bereitschaft, private Daten herauszugeben? Und: Welchen Organisationen trauen die Menschen einen sorgsamen Umgang mit Daten zu? Die Ergebnisse der vorliegenden Befragung zeigen ein starkes Bedürfnis der Bevölkerung danach, dass mit ihren persönlichen Daten vertrauensvoll und nachvollziehbar umgegangen wird. Und sie zeigt, dass der Ruf nach sicheren Systemen mit steigender Digitalisierung immer lauter wird. Dieser Anforderung müssen sich Industrie und Politik gleichermaßen stellen: Sie sind in der Verantwortung, sichere Lösungen und richtige Rahmenbedingungen zu gewährleisten. Seit rund vier Jahrzehnten begleitet SAS als vertrauensvoller Datenspezialist diesen Transformationsprozess kontinuierlich mit Denkanstößen und Lösungsansätzen, so Jürgen Fritz Senior Director Marketing & Strategy SAS Deutschland (Quelle:SAS® Deutschland). Weiter zur Studie

Literatur | Ökonomisierung der Wertesysteme – der Geist der Effizienz im mediatisierten Alltag

 

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Die Rede von der „Ökonomisierung“ ist eines der großen Leitnarrative der Gegenwart. Zu beobachten ist eine Vermarktlichung bzw. Kommodifizierung vieler zentraler Lebensbereiche. In der Politik, in den Medien, in Bildung, Wissenschaft und Kultur werden Effizienzkriterien postuliert und oft als „alternativlos“ verstanden. Der Glaube an eine unsichtbare Hand des Marktes ist geradezu ein Dogma geworden: Statistiken, Rankings und Evaluationen geraten zu öffentlichen und vielfach mediatisierten Leitwährungen. Menschen sollen sich so verhalten, dass sie besser und reibungsloser funktionieren. Wie kann der Mensch unter den Bedingungen solcher Handlungsmuster ein gelingendes Leben führen? Welche Maximen der individuellen Lebensführung sind der Gesellschaft, der Sozialität zuträglich? Wie kann im Kontext der Ökonomisierung eine neue Werteethik aussehen?

Das XII. HdM-Symposium zur Medienethik an der Hochschule der Medien in Stuttgart verfolgte das Thema Ökonomisierung der Wertesysteme – Der Geist der Effizienz im mediatisierten Alltag. Die in diesem Band präsentierten Beiträge, ergänzt um zusätzliche Aufsätze, bieten einen Überblick über den Forschungsstand und Fallstudien zur Ökonomisierung aus mehreren disziplinären Perspektiven.

Oliver Zöllner: Was ist eine Ökonomisierung der Wertesysteme? Gibt es einen Geist der Effi zienz im mediatisierten Alltag? Einleitende Bemerkungen zum Thema des Buches p Grundlagen: matthias karmasin / larissa krainer: Ökonomisierung als medienethische Herausforderung – Potentiale der prozessethischen Entscheidungs- findung im Stakeholderdialog | matthias rath: Ökonomische Paradigmen im Social Web? | peter voß: Ökonomisierung, Macht und Medienmoral – zur Entautorisierung von Politik und Medien | svenja fl aßpöhler: Der grenzenlose Mensch. Über das Verschwinden des Schmerzes | peter zudeik: Der Mensch ist nun mal so – Ökonomie und Gerechtigkeitsdiskurs p Fallstudien: mathias binswanger: Sinnlose Wettbewerbe in der Wissenschaft | mattan shachak: The Commodifi cation of the Self: The Case of Life Coaching | kai erik trost: Mediatisierte Freundschaft – ökonomisierte Freundschaft? Empirische Aspekte zur Freundschaft Jugendlicher auf Facebook. (Quelle: Steiner Verlag)

ISBN 978-3-515-11078-5, Petra Grimm / Oliver Zöllner

 

Literatur | Digitale Transformation

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Der Einfluss der Digitalisierung und die notwendigen Handlungsoptionen für alle Bereiche des Unternehmens erkennen Nehmen Sie teil am Entstehen dieses Buches. Diskutieren Sie über Erfahrungen mit dem digitalen Wandel in Ihrer Organisation. Lassen Sie sich informieren, sobald ein Kapitel frei verfügbar ist.

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Studie | Big Data braucht Datenfairness

 

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Umfrageergebnisse: Bei konkreten Anwendungsvorteilen sind Bürger bereit, Zugang zu eigenen Daten zu gewähren – Aktualisierte Studie bietet verständliche Einführung zu Chancen und Risiken bei der Nutzung großer Datenmengen. Die Studie erläutert nicht nur die Umfrageergebnisse, sondern bietet eine leicht verständliche Einführung ins Thema Big Data. Sie beschreibt Anwendungsbeispiele wie die Ermittlung von Grippetrends oder die Vorhersage von Einbrüchen und erklärt deren technische Grundlagen, Potenziale und Datenschutzrisiken.

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Literatur | Der Rechtsmarkt in Deutschland – Überblick, Analyse, Erkenntnisse

Der zunehmende Wettbewerbsdruck auf deutsche Unternehmen stellt die Zusammenarbeit von Unternehmen und Kanzleien auf den Prüfstand. Der verstärkte Kostendruck wird weitergereicht, was dazu führt, dass interne Kanzleistrukturen hinterfragt und geltende Prinzipien außer Kraft gesetzt werden.

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