Studie Wissensmanagement | VON WEGEN WISSEN FLIESS

Kalter Kaffee? Dass wir in einer Wissensgesellschaft leben, darüber lesen wir seit gefühlten 20 Jahren. Wohlgemerkt lesen – aber handeln wir auch entsprechend? Haben wir uns wirklich von den strukturellen Merkmalen der Industriegesellschaft verabschiedet, von dem Hochamt der Arbeitsteilung und Standardisierung? Das wage ich zu bezweifeln, und der empirische Befund unserer aktuellen Studie zur Wissensarbeit scheint dies zu bestätigen. Auf verschiedenen Ebenen.

Eine davon betrifft die Frage, ob die strategische Bedeutung von Wissensarbeit in Unternehmen auch gelebt wird. Während die befragten Seniormanager dieses Statement fast einheitlich bejahen, nimmt die Zustimmung ab, je tiefer wir in die Hierarchien eintauchen. Und freiberufliche Wissensarbeiter sehen dies mit ihrem Blick von außen noch skeptischer. Vieles ist demnach Selbstbeweihräucherung, die Crux liegt in den Mühen des Alltags (das kennen wir ja alle zur Genüge).

Zum Beispiel fehlen schlicht Räume für den Austausch der vielgeschätzten Wissensarbeiter, wie diese feststellen. Um sich zwanglos ohne Eintrag im Terminkalender und ohne klar umrissener Agenda mit ihresgleichen auszutauschen.

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