Strategie | Digitalisierung erfordert neue Sourcing-Konzepte

 

#strategie, Spannungsfeld aus Personalmangel, Einführung

 

Die Digitalisierung verändert alles. Sie beeinflusst die Kernprozesse der Unternehmen und ordnet etablierte Unternehmensstrukturen neu. Bisherige Geschäftsmodelle werden umgestaltet und digitalisiert. Der Technologiesprung hin zu Big Data, Cloud und Mobile führt zu andersartigen Möglichkeiten der Vermarktung von Produkten und Services sowie der Art der internen Leistungserbringung und Zusammenarbeit. Die IT überwindet dabei seit einigen Jahren die Grenzen starrer und unflexibler Geschäftsprozesse und wird zu einem weiteren Produktionsfaktor. Die Digitalisierung, auch als vierte industrielle Revolution bezeichnet, verändert die bisherigen Sourcing-Strategien der Unternehmen.

Ein bedeutendes Element sind dabei „Business Innovation/Transformation Partner“ als Dienstleistungspartner. Sie decken in ihrem Portfolio die gesamte Wertschöpfungskette ab, von der Management-/IT-Beratung über die Systemrealisierung/-integration bis hin zum Betrieb von IT-Systemen.

Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk hat sich in einem neuen Whitepaper mit den aktuellen und künftigen Herausforderungen von Unternehmen sowie dem Dienstleistungskonzept Business Innovation/Transformation Partner beschäftigt. Fachliche Unterstützung leistete dabei der Beratungs- und IT-Dienstleister Sopra Steria Consulting.

Künftige Wertschöpfungsfelder – Unternehmen zwischen Innovation und Kostendruck

Zunehmend werden sich Unternehmen, die bereits in dem Spannungsfeld zwischen Kostendruck und Wachstum agieren, für weitere Veränderungen wappnen müssen. Die Globalisierung, der wirtschaftliche Aufschwung bisheriger Schwellenländer sowie der technologische Wandel bringen neue Absatzmärkte, digitale Geschäftsmodelle und weitere Wettbewerber hervor. “Viele Unternehmen haben allerdings Schwierigkeiten, diese Veränderungen mitzugehen und ihre Strukturen neu zu ordnen“, so Mario Zillmann, Leiter Professional Services bei Lünendonk und Autor des Whitepapers. „Dabei mangelt es oft an Know-how, beispielsweise an der Schnittstelle von Business und IT sowie der Adaption neuer Technologien für digitale Geschäftsmodelle. Ein weiterer Punkt ist, dass vielen Top-Managern eine klare digitale Strategie fehlt, die vor allem die Vision und Umsetzung in die IT-Prozesse beinhaltet.“

Sourcing-Strategien entwickeln sich in eine neue Richtung

Laut Lünendonk lässt sich eine Umsetzung von verschiedenen Sourcing-Alternativen beobachten. Generell ist ein Trend zur stärkeren Einbindung externer Partner in technologienahe Projekte sowie eine Erhöhung des Budgets für Innovationen erkennbar. Sowohl Projektmitarbeiter als auch externe Dienstleister müssen immer häufiger Fach- und Branchenwissen mit IT-Themen kombinieren. Für Managementberater und IT-Provider bedeutet dies, entsprechende Business- oder IT-Kompetenzen aufzubauen, um auf die veränderten Kundenanforderungen zu reagieren.

Eine Lünendonk®-Studie zu diesem Thema stellt fest, dass die befragten Top-Manager in das präferierte Dienstleistungskonzept „Business Innovation/Transformation Partner“ mit der Absicht investieren, Veränderungs- und Anpassungsprojekte auf eine digitale Zukunft auszurichten. „Gerade bei Projekten, bei denen Geschäftsprozesse digitalisiert oder digitale Strategien umgesetzt werden, spielen Business Innovation/Transformation Partner eine führende Rolle“, beobachtet Zillmann das Sourcing-Verhalten der Kunden.

Das Whitepaper „Business Innovation/Transformation Partner – Wertschöpfungs-partnerschaften gewinnen an Bedeutung bei der Sourcing-Strategie“ steht Ihnen hier zur Verfügung.

Quelle: Lünendonk GmbH – Gesellschaft für Information und Kommunikation