Social Media | Offene Unternehmen erfolgreicher als verschlossene

Die Convergence Initiative ist eine Initiative von KPMG und dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Das Whitepaper Social Communities, Open Networks und Enterprise 2.0: Leben, Vernetzung und Sicherheit mit Social Media fasst die Ergebnisse des Roundtables zusammen.

Zehn Thesen zu Social Media

  1. Social Media wird unser Leben immer weiter durchdringen. Unsere Kontaktpflege werden wir zu weiten Teilen ins Netz verlagern.
  2. Das mobile Internet wird Social Media einen weiteren Schub geben. Ein großer Teil des Traffics im mobilen Netz entfällt schon jetzt auf die Nutzung in Social Communities.
  3. Die Nutzung von Social Media ist heute eine notwendige soziale Kompetenz. Sie muss erlernt werden. Wer sich im sozialen Netz nicht sicher bewegt, bleibt in vieler Hinsicht „außen vor“ oder riskiert sein persönliches Ansehen. Wer sich in Communities geschickt positioniert, erhöht hingegen sein soziales Kapital.
  4. Social Media senkt Kommunikationsschwellen. Das ermöglicht unter dem Strich mehr Teilhabe.
  5. Im sozialen Netz weichen die Grenzen zwischen Arbeit und privaten Leben auf. Das hat viele Vorteile. Wir müssen aber auch lernen, uns „digitale Schutzräume“ zu schaffen.
  6. Märkte sind Kommunikation. Das waren sie im Grunde schon immer, doch mit dem Siegeszug der Social Communities können (und müssen) Unternehmen noch offener und direkter mit ihren Kunden in Kontakt treten. Gut geführte Unternehmen begreifen dies vor allem als Chance.
  7. Keine Kaufempfehlung ist glaubhafter als die eines Freundes. Freund-zu- Freund-Empfehlungen liegen sozialen Netzwerken in der DNA. Wenn Unternehmen sich als glaubhafte Akteure in Social Communities engagieren, können sie sich diesen Effekt zu Nutze machen.
  8. Corporate Blogs, Netzwerke und Wikis sind für interne Unternehmenskommunikation hoch geeignete Tools. Sie können intern Wissen vermitteln, Kooperation fördern und Motivation stärken.
  9. Offene Unternehmen sind im Durchschnitt erfolgreicher als jene, die sich systematisch abschotten. Doch Offenheit mit internen Informationen birgt natürlich auch immer Kommunikationsrisiken. Diese müssen allen Mitarbeitern bewusst sein.
  10. Der gläserne Mensch ist kein wünschenswertes aber ein realistisches Zukunftsszenario. Medienkompetenz bedeutet im Zeitalter von Facebook, Xing & Co.: Wir müssen zu jedem Zeitpunkt bewusst entscheiden, was wir von uns preisgeben wollen und was nicht. Nur wenn wir diese Kompetenz erwerben, wird Social Media ein Gewinn für Individuen und Gemeinschaften. Weiter zum KPMG Beitrag.