Literatur | Information und Wissen als Wettbewerbsfaktoren – Analysen und Managementansätze

 

Information und Wissen als Wettbewerbsfaktoren

 

Information und Wissen gehören zu den wenigen verbliebenen, strategischen Ressourcen der post-industriellen Welt. Häufig werden diese Ressourcen als Produkte von IT-Infrastruktur betrachtet. Die Autoren untersuchen in diesem Buch Information und Wissen losgelöst von der technischen Perspektive. Denn der Wettbewerbsvorteil, der durch Informationen und Wissen entsteht, hängt entscheidend von der inhaltlichen Bedeutung und dem richtigen Einsatz zum
richtigen Zeitpunkt ab. In diesem Buch werden ganzheitliche Managementansätze zur Nutzung von Information und Wissen im Unternehmenskontext vorgestellt, darunter viele praxisnahe Heuristiken und pragmatische Lösungen. Zudem wird dargestellt, ab welcher Unternehmens-größe und für welche Branchen ein professioneller Umgang mit der Ressource Wissen Nutzen stiften kann. Die wesentlichen Aspekte im Blick – zeitgemäßes Management von Wissen und
Information (Quelle:Walter de Gruyter GmbH).

Information und Wissen als Wettbewerbsfaktoren – Analysen u. Managementansätze

Durch den gezielten Einsatz der Informationsverarbeitung lassen sich die einzelnen Teilaktivitäten von der Beschaffung bis hin zu Vertriebs- und Servicebereichen durchgehend unterstützen und verketten. Dazu müssen die Informationen in den einzelnen betrieblichen Wertschöpfungsbereichen so aufbereitet werden, daß sie auch in benachbarten Funktionsbereichen verwendbar sind. Beispielsweise lassen sich die im Vertriebsbereich anfallenden Informationen über die bestehende Auftragslage unmittelbar für Dispositionen im Produktions- und Beschaffungsbereich verwenden. Der verbesserte Austausch von Informationen zwischen den einzelnen betrieblichen FurflcTionen führt zu einer stärkeren Prozeßorientierung des betrieblichen Geschehens. Zugleich läßt sich durch eine Integration der Informationsverarbeitung eine Mehrfacherfassung und Mehrfachspeicherung weitgehend vermeiden. Dies führt nicht nur zu einer Senkung informationsbezogener Kosten, sondern auch zur Vermeidung von Redundanzen und unterschiedlichen Aktualisierungszuständen von Informationen.