Kanzlei Marketing | Anwälte stehen im Ansehen der Öffentlichkeit nicht besonders gut da.

Das Legal Tribune Online berichtet heute auf Facebook: „ Anwälte stehen im Ansehen der Öffentlichkeit nicht besonders gut da. Aber man könnte es auch weitaus schlimmer treffen – zum Beispiel als Politiker oder Banker“. Tröstliche Worte für den Berufsstand, allerdings macht es die Sache wohl nicht besser als sie eben ist.

Denkbar einfach dürfte der Grund für eine solche Wahrnehmung des Berufsstandes der Rechtsanwälte sein. Schlichtweg wird das Thema Kanzlei Marketing nicht oder nur unzureichend verfolgt. Wer selbst kein aktives Kanzlei Marketing betreibt, lässt es andere für sich machen. Ergebnis: Negativ Image.

Marketing ist keine Werbung und keine Technik, sondern eine Grundeinstellung zur Dienstleistung. Es bedeutet nicht das Bedienen von Bedürfnissen, sondern ist Ausdruck Ihrer Authentizität im Beruf. Wenn Sie nicht mit sich im Reinen sind, können Sie auch Ihre Mandanten nicht von sich überzeugen und für Ihre Leistung begeistern. Ihre Mandanten spüren, ob Sie Ihren Beruf lieben oder nur als Job betrachten. Marketing machen Sie schon dadurch, dass Sie Ihre Arbeit gerne und gut tun. Die Mandanten spüren auch, ob sie in der Kanzlei ein gern gesehener Gast sind oder eher nur „stören“.

Anwalts Kollegen, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, sind dort in der Tat etwas besser aufgestellt. Zunehmend gewinnen Marketing Experten an Beliebtheit und positionieren sich mit entsprechender Fachliteratur. Im Bereich Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung kommt man an Frau Angela Hamatschek, Herrn Ulf Hausmann oder etwa an Herrn Armin Heßler nicht mehr vorbei, wenn man sich das erforderliche Kanzlei Profil verschaffen möchte. Beitrag als PDF öffnen

Link zum LTO Bericht: http://www.lto.de/recht/job-karriere/j/anwaelte-ansehen-beruf-prestige-skala-allensbacher-institut/

 

Ralf Grandt 2013_09_03