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Studie | Digitale Transformation ist Thema des Top-Managements

 

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Digitale Transformation ist Thema des Top-Managements. Demnach sind sich die 103 befragten Studienteilnehmer aus den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Automotive (OEM und Zulieferer) sowie Logistik und Transport im Klaren darüber, dass die Digitalisierung gleichermaßen Herausforderungen und Chancen bietet. In vielen Fällen muss zunächst einmal an den Grundlagen gearbeitet werden: „Es gibt fünf entscheidende Handlungsfelder, auf denen Unternehmen die Voraussetzungen für die Digitalisierung schaffen müssen“, sagt Bernd Appel, Geschäftsführer Lufthansa Industry Solutions. „Zu den für die erfolgreiche Digitalisierung wichtigsten Handlungsfeldern zähle ich auf Organisationsebene die Etablierung digitaler Unternehmenskultur, datengetriebenen Denkens und agiler Methoden. Um eine gut durchdachte Architektur sowie um realtime-fähige Services geht es auf der Architekturebene.“ Unternehmen müssen diese Maßnahmen auch zügig angehen, denn die Digitalisierung soll laut 46 Prozent der befragten Business- und IT-Entscheider in den nächsten zwei Jahren bereits eine „sehr hohe Bedeutung“ für den Geschäftserfolg ihres Unternehmens einnehmen.

„Dennoch werden aktuell erst bei 40 Prozent der analysierten Unternehmen digitale Innovationen systematisch vorangetrieben“, weiß Mario Zillmann, Leiter Professional Services bei Lünendonk und Studienautor. „Viele Unternehmen lassen daher Chancen liegen, was auch damit zusammenhängt, dass die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien vielerorts nicht konsequent genug vom Top-Management betrieben wird. Auch die einzelnen Fachbereiche behindern sich häufig, indem sie unterschiedliche Ziele bei der Digitalisierung haben.“ Dabei ist ein effizientes und kooperatives Zusammenspiel zwischen CEO, CIO und den Fachabteilungen eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewältigung der Herausforderungen zur digitalen Transformation. „Ein geringer organisatorischer Reifegrad kann sich insofern als Hemmnis erweisen“, so Zillmann weiter.

Anwendung digitaler Technologien sehr unterschiedlich

Bei der Analyse des technischen Reifegrads der Unternehmen zeigt sich, dass die meisten vor allem im Bereich Mobile relativ gut aufgestellt sind. Aktuell ermöglichen 67 Prozent der Befragten ihren Mitarbeitern, von unterwegs auf unternehmensrelevante Kernprozesse zuzugreifen. In den kommenden Jahren soll sich ihre Zahl auf 87 Prozent erhöhen.

Ein massiver Ausbau der technologischen Fähigkeiten und Lösungsmöglichkeiten, so die weiteren Studienergebnisse, ist beim Thema Big/Smart Data Analytics mit verstärkter Sammlung und Analyse von Kundendaten sowie Nutzung der Daten für Predictive Analytics und Predictive Maintenance geplant.

In Bezug auf Social Business Collaboration sind die Unternehmen dagegen noch nicht so weit. Aktuell stellen 52 Prozent der Studienteilnehmer ihren Mitarbeitern moderne Technologien für ein effizientes Arbeiten beziehungsweise Kommunizieren miteinander zur Verfügung; 86 Prozent wollen es in zwei Jahren sein.

Weiter an Bedeutung gewinnen soll auch das Konzept Industrie 4.0. So soll der Anteil an Unternehmen, die Produkt- und Produktionsdaten systematisch mittels Sensoren erheben, von derzeit knapp 50 auf über 75 Prozent steigen. Für automatisierte und in Echtzeit stattfindende Datenanalysen wird ein Anstieg der Unternehmen von 57 auf 78 Prozent prognostiziert. Im Hinblick auf die Zukunft sagen fast alle Unternehmen aus, dass sie die genannten Technologiethemen weiter vorantreiben wollen (Quelle Lünendonk).

Zur Studie

 

 

 

 

Digitalisierung | Auf dem Sprung ins digitale Zeitalter sind neue Geschäftsmodelle gefragt

 

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Die Digitalisierung der Industrie stellt eine völlig neue Herausforderung für die deutschen Unternehmen dar. Die Verschiebung der Wertschöpfung hin zu Software und Service sowie der Eintritt neuer Wettbewerber aus dem IT-Sektor zwingen Unternehmen klassischer Industrien dazu, die Digitalisierung aktiv voranzutreiben, um einer Marginalisierung als Zulieferer mit einem deutlichen Rückgang von Umsatz und Marge entgegenzuwirken. Zur Stärkung der zukünftigen Marktposition und Profitabilität müssen nicht nur die Produkte, sondern das gesamte Unternehmen von der Strategie über das Geschäftsmodell bis hin zu der Organisationsstruktur und den Prozessen schon jetzt fit für die veränderten Herausforderungen des Marktes gemacht werden. Die Neuausrichtung gelingt mit einem strukturierten Vorgehen anhand des Strategiehauses. Insbesondere frühzeitige Erfolge mittels Sofortmaßnahmen schaffen Zeit zur Erarbeitung eines umfassenden Konzepts und führen an Industrie 4.0 heran. Der deutsche Industrie muss die digitale Transformation aktiv gestalten, um das enorme Wertschöpfungspotenzial von Industrie 4.0 zu heben und ihre hervorragende Stellung im internationalen Vergleich auch in Zukunft zu stärken, so das Management Summary zur Studie von Baker Tilly Roelfs. Weiter zur Studie

 

 

Studie | Die Gesellschaft in der digitalen Transformation

 

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Die Digitalisierung hält in Form von Vernetzung, Robotik und Automatisierung Einzug in alle Bereiche der Arbeitswelt: in die Produktion unter dem Schlagwort Industrie 4.0, in das Dienstleistungsgewerbe und die Wissensarbeit. Es ist ein gesellschaftlicher Findungsprozess zu definieren: Was ist gute Arbeit? Was ein guter Arbeitsplatz? Welche Rahmenbedingungen sind nötig, um Arbeit und Leben erfolgreich zu vereinbaren? Welche Fähigkeiten und Fachkräfte benötigt der digitalisierte Arbeitsmarkt? Klassische Führungs- und Unternehmenskultur und das Verständnis von Normarbeit stehen auf dem Prüfstand und erfordern eine neue flexible Denkweise. Die Herausforderungen, denen wir als Gesellschaft und als Individuen gegenüberstehen sind groß, doch eine positive und lösungsorientierte Haltung in diesem Veränderungsprozess wird sich lohnen. Dabei ist die Einbindung der Mitarbeiter wichtig, denn noch ist die am häufigsten genannte Barriere beim digitalen Arbeiten die fehlende Möglichkeit der Mitgestaltung bei modernen Arbeitsmitteln und Arbeitsformen. Neben dem Aufzeigen der individuellen Chancen für jeden Mitarbeiter und jede Führungskraft und der Schaffung geeigneter Arbeitsbedingungen gilt es, die in Kapitel 5 gezeigten Unsicherheiten und Ängste sowie Hindernisse der Berufstätigen erst zu nehmen und diesen nachhaltig zu begegnen.

D21-Digital-Index Studie aufrufen 

Mit der Studie D21-Digital-Index misst die Initiative D21 seit 2013 die Entwicklung des Digitalisierungsgrads der deutschen Bevölkerung – ihren Zugang, ihre Kompetenz, ihre Offenheit sowie ihre Nutzungsvielfalt bezogen auf digitale Medien und das Internet. Der D21-Digital-Index ist eine Weiterentwicklung des (N)ONLINER Atlas (2001-2015) und mit rund 33 000 Befragten die umfangreichste und aussagekräftigste Studie zur Entwicklung der Digitalen Gesellschaft. Der Index ermöglicht es, die Auswirkungen von Innovationen und Ereignissen für WissensaWirtschaft und Gesellschaft detailliert, nachhaltig und im Zeitverlauf aufzuzeigen. In diesem Jahr legt die Studie Schwerpunkte auf gesellschaftlich besonders relevante Fragestellungen wie Arbeiten und Bildung in der digitalisierten Welt, Datenbewusstsein in der Bevölkerung und Innovationen, die unser gesellschaftliches Zusammenleben verändern. (Quelle: Initiative D21 e.V.)

Studie | Umsetzung von Digitalisierungsstrategien scheitert häufig an Verfügbarkeit von Fachexperten

 

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Die Besetzung von IT-Projekten ist derzeit eine Herkulesaufgabe für IT-Organisationen, aber auch für IT-Dienstleistungsunternehmen. Sowohl die Anbieter- als auch die Nachfrageseite haben große Schwierigkeiten, geeignete Fachkräfte für bestimmte Kompetenzen zu finden. Eine besonders hohe Nachfrage am Markt besteht derzeit bei IT-Skills für Softwareentwicklung, Webentwicklung (E-Commerce, Mobile Apps), SAP oder Business Analytics/Big Data. Aber auch Projektmanager und Projektleiter sind gesucht, wie das Marktforschungs- und Beratungsunter-nehmen Lünendonk ermittelt hat.

Insgesamt ist der Bedarf der Kundenunternehmen an externer Unterstützung bei Veränderungs- und Anpassungsprojekten ihrer Organisation im Zusammenhang mit dem digitalen Wandel enorm hoch. So rechnet Lünendonk mit einem Anstieg der Nachfrage nach IT-Beratungs- und Systemintegrationsleistungen sowie Softwareentwicklung um 4,6 Prozent im Jahr 2016. „Bereits heute ist absehbar, dass die steigende Nachfrage der Kunden mit den bisherigen Sourcing- und Rekrutierungsstrategien nicht bewältigt werden kann“, mahnt Mario Zillmann, Leiter Professional Services bei Lünendonk. Auch die Kunden der IT-Dienstleister haben mit dem IT-Fachkräftemangel zu kämpfen. So sehen 62 Prozent der von Lünendonk befragten IT-Entscheider aus großen Kundenunternehmen ein Problem bei der Rekrutierung von IT-Fachkräften.

Wie Anwenderunternehmen und IT-Dienstleister den Mangel an Fachkräften bewältigen und ihre Rekrutierungsstrategien anpassen können, zeigt die aktuelle Lünendonk®-Studie „Recruiting für die digitale Transformation – Strategien zur Besetzung von IT-Projekten mit freiberuflichen IT-Experten“. Die Studie wurde in fachlicher Zusammenarbeit mit dem Personaldienstleister SThree und seinen beiden Geschäftszweigen Progressive Recruitment und Computer Futures erstellt.

IT-Freelancer erleben hohe Nachfrage

Viele der führenden IT-Dienstleister sowie die Kundenunternehmen arbeiten aufgrund der Ressourcenknappheit sehr häufig mit freiberuflichen IT-Experten zusammen. Vor allem bei der Besetzung von Projekten mit Spezialkompetenzen für Nischenthemen wird der flexible Einsatz geschätzt. Aufgrund der hohen Zahl an Projekten und hoher interner Auslastung dürfte der Besetzungsdruck in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Bereits heute arbeiten 65 Prozent der von Lünendonk befragten IT-Dienstleistungsunternehmen bereits mit Personaldienstleistern zusammen, die ihnen freiberufliche IT-Experten vermitteln. „Jedoch ist der Markt für IT-Freelancer in bestimmten Skills wie Cloud Computing, Webentwicklung oder Analytics komplett leergefegt“, beobachtet Zillmann.

Engpässe entstehen für IT-Projekte vor allem dann, wenn unerwartet viele Change Requests anfallen oder sich Projektinhalte und -planungen ändern, worauf Dienstleister und Kunden schnell reagieren müssen. Gerade bei Digitalisierungsprojekten zur Anpassung der Geschäftsmodelle werden immer häufiger agile Entwicklungsmethoden eingesetzt. In vielen Fällen ist das Endergebnis nicht immer in allen Details definierbar. Dies erschwert die Ressourcenplanung im Projektverlauf zusätzlich.

Hohe Compliance-Anforderungen behindern Einsatz von IT-Freelancern

Die Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern bei der Beauftragung von freiberuflichen IT-Experten gewinnt auch deshalb stark an Bedeutung, weil die Auftraggeber nach Möglichkeiten suchen, das Risiko bei der externen Beauftragung von Freelancern zu begrenzen und aktiv zu steuern. Dies gilt vor allem für Themen wie Scheinselbstständigkeit, Leistungsausfall und andere Risiken wie Schadenersatz. Durch entsprechend gestiegene Compliance-Anforderungen sowie rechtliche Unsicherheiten ist eine enorm hohe Komplexität im Rekrutierungs- und Sourcingprozess von externen IT-Spezialisten entstanden.

Die rechtlichen Unsicherheiten und immer neue Compliance-Themen bewirken einen großen Bedarf bei Kunden an Informationen über die aktuelle Rechtslage und entsprechende Regeln in der Zusammenarbeit mit freiberuflichen IT-Experten. Die Lünendonk®-Studie „Recruiting für die digitale Transformation – Strategien zur Besetzung von IT-Projekten mit freiberuflichen IT-Experten“ schließt diese Lücke. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit SThree und seinen beiden Geschäftszweigen Progressive Recruitment und Computer Futures erstellt.(Quelle: Lünendonk).

Studie Recruiting für die digitale Transformation

Studie | Wofür die Deutschen ihre persönlichen Daten preisgeben

 

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Die voranschreitende Digitalisierung von alltäglichen Gebrauchsgegenständen, Dienst-leistungen und Maschinen verändert unaufhaltsam Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. In hohem Tempo entstehen beständig neue Geschäftsmodelle und Angebote von Unternehmen und Behörden. Immer neue Anbieter drängen in traditionelle Branchen und treten in digitale Konkurrenz zu den etablierten Marktführern. Die Speicherung von Daten, die Kommunikation über neue Medien und ein systematisch-analytisch geprägter Umgang mit Informationen werden branchenübergreifend zu entscheidenden Faktoren für den betriebswirtschaftlichen Erfolg und die Effizienz der behördlichen Steuerung. Dabei bringt der Transformationsprozess von der analogen in die digitale Welt neben Zuversicht auch Unsicherheit mit sich: Wie sensibel ist die Bevölkerung bei der Herausgabe von persönlichen Daten? Welche Informationen von sich geben die Konsumenten am ehesten im Internet preis? Hätte eine monetäre Vergütung Einfluss auf ihre Bereitschaft, private Daten herauszugeben? Und: Welchen Organisationen trauen die Menschen einen sorgsamen Umgang mit Daten zu? Die Ergebnisse der vorliegenden Befragung zeigen ein starkes Bedürfnis der Bevölkerung danach, dass mit ihren persönlichen Daten vertrauensvoll und nachvollziehbar umgegangen wird. Und sie zeigt, dass der Ruf nach sicheren Systemen mit steigender Digitalisierung immer lauter wird. Dieser Anforderung müssen sich Industrie und Politik gleichermaßen stellen: Sie sind in der Verantwortung, sichere Lösungen und richtige Rahmenbedingungen zu gewährleisten. Seit rund vier Jahrzehnten begleitet SAS als vertrauensvoller Datenspezialist diesen Transformationsprozess kontinuierlich mit Denkanstößen und Lösungsansätzen, so Jürgen Fritz Senior Director Marketing & Strategy SAS Deutschland (Quelle:SAS® Deutschland). Weiter zur Studie

Kollaborations-Tools und Cloud-Dienste – die Stiefkinder der Digitalisierung

 

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Durch Kollaborations-Tools ermöglichen Unternehmen ihren Mitarbeitern, sich aktiver in das Unternehmen einzubringen, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln oder zu konfigurieren und Prozesse mitzugestalten. Sie eignen sich vor allem zur Beschleunigung des Informationsflusses und zum Austausch von Know-how zur Generierung von Innovationen. Dennoch gehen über drei Viertel einer Gruppe befragter Top-Manager davon aus, dass schnelle interne Kommunikation und Wissenstransfer eine der größ- ten Herausforderungen im digitalen Zeitalter sein werden. Aktuell nutzt beispielsweise nicht einmal ein Fünftel der KMU Social-Media-Tools zur internen Kommunikation.21 Cloudbasierte Anwendungen zeichnen sich durch ihren enormen Vorteil aus, dass Anwender ihre dort gespeicherten Daten von jedem Ort aus abrufen können. Sie stellen außerdem Tools zur Verfügung, welche von Anwendern bedarfsgerecht genutzt werden können, wodurch die Ausgaben für anderweitig verwendete Soft- und Hardware gedrosselt werden können. Hiervon können vor allem mittelständische Unternehmen profitieren, welche anders nicht die notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen zur Verfügung stellen könnten. Diesem enormen Nutzen stellen viele Skeptiker die Gefahr durch Datenschutzrisiken und Anbieterabhängigkeit entgegen.22 Deshalb nutzen aktuell KMU die Cloud nur sehr verhalten. Nach Angaben von IKT-Entscheidern in KMU stellen die Haupttreiber für die weitere Etablierung von Cloud Services Professionalisierung der Datensicherung, Aktualität der Hard- und Software sowie die Vermeidung von hohen IKT-Investitionskosten dar.23 Eine weitere Möglichkeit bietet die Etablierung unternehmensinterner Cloud-Lösungen. Gründe dafür sind eine bessere Kontrolle über die eigene IT sowie die Reduzierung von Datenschutzrisiken.24 Fazit Unternehmen, die die neuen technologischen Errungenschaften zur Unterstützung und Verbesserung ihrer innerund zwischenbetrieblichen Wertschöpfungsprozesse und ihrer internen Informations- und Arbeitsprozesse einsetzen, werden erhebliche Effizienz- und Kostenvorteile generieren. Gelingt es ihnen zudem, ihre Geschäftsmodelle und jetzigen Stärken digital abzubilden bzw. in die digitale Welt zu transformieren, werden sie im digitalen Wettbewerb langfristig profitieren. Dies erfordert allerdings auch Mut u. U. zur Selbstkannibalisierung und Mut zur Veränderung. Zur Unterstützung benötigen KMU deutlich mehr Transparenz und Wissen darüber, welche Kraft die Digitalisierung hat und wie sie Arbeit und Unternehmen verändert. (Quelle: Arbeiten 4.0 Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Ergebnisse des BarCamps Arbeiten 4.0, Bertelsmann Stiftung).

Weiter zum vollständigen Beitrag Ergebnisse des BarCamps Arbeiten 4.0

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Digitale Transformation | Banken fehlen klare Digitalisierungsstrategien

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Banken gehen den Weg in die digitale Zukunft langsam voran. Die Liste ihrer digitalen Baustellen ist noch lang. Viele traditionelle Banken haben keine klare Digitalisierungsstrategie, sehen Digitalisierung lediglich in der Neugestaltung ihrer Kommunikationskanäle zum Kunden. Um im Wettbewerb zu bestehen, genügt es aber nicht, einzelne Prozesse zu digitalisieren oder in Teilbereichen digitale Geschäftsmodelle einzuführen. Es kommt auf die intelligente Vernetzung von Geschäftsprozessen und mehreren Unternehmenseinheiten an.

Aber wieso drängen Umfeld und Umstände jetzt zum Digital Banking, warum ist es alternativlos und welche Aufgaben warten auf die Banken – das sind Fragen, mit denen sich das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk in dem aktuellen Branchendossier 2015 „Banken – Den digitalen Wandel gestalten“ beschäftigt. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse des Nutzens, den die Digitalisierung für die Zukunft der Banken beisteuert. Das Dossier entstand in fachlicher Zusammenarbeit mit BearingPoint, Deloitte und NTT Data und steht zum kostenfreien Download zur Verfügung.

Auf die Digitalisierungsstrategie kommt es an

Digitalisierung im Banking bedeutet, Geschäfts- und IT-Prozesse mithilfe relevanter Daten und geeigneter IT-Systeme über alle Kundensysteme hinweg zu unterstützen und zu automatisieren. Entscheidend dabei ist die ganzheitliche Sicht auf Frontoffice- und Backoffice-Prozesse, die digitalisiert und durchgängig verbunden werden müssen. Bisher erfolgte die Anpassung an das digitale Zeitalter aber häufig nur am Frontend innerhalb einzelner Bereiche, wie im Onlinebanking für Privatkunden mit nützlichen, webbasierten Diensten oder Mobile Apps. Gleichzeitig haben Banken es versäumt, ihre IT-Infrastruktur über alle Bank-Silos hinweg zu modernisieren und miteinander zu vernetzen, um damit den Grundstein für eine durchgehende Digitalisierungsstrategie zu legen.

„Gerade im Banksektor ist der Anteil an Software-Altsystemen wie Cobol sehr hoch. Sie sind häufig sehr starr und moderne digitale Lösungen lassen sich nicht gut in solche Alt-Systeme integrieren“, weiß Mario Zillmann, Leiter Professional Services und Autor des Branchendossiers. Banken sind daher gut beraten, zunächst vor allem ihre IT-Prozesse in der gesamten Bank zu modernisieren, um Digitalisierungsstrategien überhaupt zu ermöglichen.

Zusammenarbeit von Fachabteilungen und IT

Um in Zukunft schnellere Produktlösungen und eine bessere Kommunikation mit dem Kunden gewährleisten zu können, ist laut dem Lünendonk®-Branchendossier die Erhöhung der IT-Agilität ratsam. Dies kann durch die Loslösung der engen Bindung von Geschäftsabläufen an IT-Applikationen und Plattformen gelingen. Neben die Pflege der weiterhin notwendigen Altsysteme müssen Sourcingstrategien für die Konzeption und das Go-to-Market neuer digitaler Produkte treten. Sie erfordern offene IT-Architekturen, aber auch eine angepasste Organisation der Banken auf den digitalen Wandel.

Kooperation mit FinTecs und Technologiepartnern

Die immer noch in hohem Maße siloorientierten Banken müssen sich dazu aber verstärkt in kundenorientierte, innovative und schnell agierende Organisationen wandeln.

Trial-and-Error-Ansätze für die Entwicklung neuer Produkt- und Serviceinnovationen entsprachen jedoch bisher nicht der üblichen Vorgehensweise im Banking. Zu einer erfolgreichen digitalen Transforma-tion, insbesondere an der Kundenschnittstelle, gehört es aber, dass Business Cases nicht immer zum geplanten Markterfolg führen und neu durchdacht werden müssen. „In der aktuellen Phase des digitalen Zeitalters kommt es vor allem darauf an, viele digitale Lösungen auszuprobieren und dadurch den entscheidenden Treffer zu landen“, so Zillmann.

Banken müssen daher die Kollaboration mit Start-ups, FinTecs, Technologiepartnern wie Management- und IT-Beratungen oder Softwareunternehmen aktiv suchen und ihre Unternehmensprozesse auf die Zusammenarbeit mit ihnen anpassen. Diese strategischen Allianzen bieten für beide Seiten große Vorteile. Vor allem erhöhen Banken mit solchen Kooperationen ihre Customer Experience. Sie kombinieren ihre bekannten Attribute Sicherheit und Datensicherheit für den Kunden mit dem „Einkaufserlebnis“, das beispielsweise von den FinTecs entwickelt wird.

Zum aktuellen Lünendonk®-Branchendossier Banken

Das Lünendonk®-Branchendossier 2015 „Banken – Den digitalen Wandel gestalten“ beinhaltet neben der Analyse des Bankensektors auch Interviews, Best Practices und Case Studies der Unternehmen BearingPoint, Deloitte und NTT Data. Es steht ab sofort auf www.luenendonk-shop.de kostenfrei zum Download bereit. (Quelle:Lünendonk)

Studie | Digitale Transformation trifft fast jedes zweite Unternehmen

 

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Die Studie mit dem Titel „The Digital Vortex: How Digital Disruption is Redefining Industries“ ist die erste, die das DBT Center veröffentlicht hat. Die Autoren der Studie befragten 941 Entscheider aus 12 Branchen und 13 Ländern, darunter Australien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, Mexiko, Russland, Großbritannien und die Vereinigten Staaten. Ziel der Studie ist es zu zeigen, wie weit Unternehmen bei der Digitalisierung bereits sind, und Zukunftsperspektiven zu bieten.

Die Ergebnisse zeigen: Aufgrund der digitalen Transformation werden sich schätzungsweise 40 Prozent der Unternehmen in jeder der untersuchten Branchen in einem völlig veränderten Wettbewerbsumfeld wiederfinden, und zwar innerhalb der kommenden fünf Jahre. Trotz der erheblichen Auswirkungen der digitalen Transformation glauben 45 Prozent der Entscheider jedoch nicht, dass sie ein Thema für den Vorstand sei.

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Studie | Big Data braucht Datenfairness

 

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Umfrageergebnisse: Bei konkreten Anwendungsvorteilen sind Bürger bereit, Zugang zu eigenen Daten zu gewähren – Aktualisierte Studie bietet verständliche Einführung zu Chancen und Risiken bei der Nutzung großer Datenmengen. Die Studie erläutert nicht nur die Umfrageergebnisse, sondern bietet eine leicht verständliche Einführung ins Thema Big Data. Sie beschreibt Anwendungsbeispiele wie die Ermittlung von Grippetrends oder die Vorhersage von Einbrüchen und erklärt deren technische Grundlagen, Potenziale und Datenschutzrisiken.

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Studie | Mit Daten Werte schaffen

 

#kanzleiwissensmanagement, Mit Daten Werte schaffen

Deutsche Unternehmen vertrauen immer mehr auf Datenanalysen. Doch welche Unternehmen nutzen welche Daten zu welchem Zweck? Welche Technologien kommen im Rahmen von Datenanalysen zum Einsatz? Welche Branchen sind derzeit Vorreiter, welche Nachzügler?

Diese Fragen und noch viele andere Aspekte beleuchtet die aktuelle Studie „Mit Daten Werte schaffen“ von KPMG und Bitkom Research. Die Befragung von rund 700 Führungskräfte gibt einen Überblick, wie deutsche Unternehmen die verschiedenen Möglichkeiten von Datenana-lysen nutzen und welche Ziele und Herausforderungen mit dem Einsatz von Datenanalysen verbunden sind. Zur Studie (Quelle:KPMG)