Archiv der Kategorie: Recht

Beiträge, Studien, Publikationen zum Thema Recht im Zusammenhang mit Social Media, Cloud Computing, Wissensmanagement, Talentmanagement

Frohe Weihnachten 2014

Wenn uns bewusst wird, dass die Zeit, die wir uns für einen anderen Menschen nehmen, das Kostbarste ist, was wir schenken können, haben wir den Sinn der Weihnacht verstanden.

In diesem Sinne fröhliche Weihnachten, Besinnung auf die wirklich wichtigen Dinge und viele Lichtblicke im kommenden Jahr!

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Cloud Computing | Neue Clouds für die Datenkrake

Es ist naiv zu glauben, dass Daten, die von einem Cloud-Anbieter außerhalb eines bestimmten Staates gespeichert werden, von diesem Staat aber zugänglich sind, nicht von den Ermittlungsbehörden des Staates eingesehen werden können, so Barbara Scheben von der KPMG im Beitrag. Weiter erörtert sie, warum die zum Teil maßgeschneiderten europäischen Cloud Lösungen von dem US Urteil betroffen sind. Weiter zum Beitrag 

 

 

 

Vorratsdatenspeicherung | NSA & Co. sowie von den einschlägigen privaten Datenkraken Facebook und Google

Wenn wir uns der ganzen Thematik nähern wollen, dann gilt es erst einmal zu begreifen, dass die drei Themenkomplexe VDS, NSA und Facebook & Co zwar natürlich irgendwie alle mit der Datenerhebung, -speicherung und -auswertung zu tun haben und über die verschiedensten Anknüpfungspunkte untereinander verfügen (können), aber dennoch nicht in einen Topf gehören. Rechtsanwältin Nina Dirks erörtert die Zusammenhänge und Unter-schiede sowie macht deutliche Abgrenzungen. Weiter zum Beitrag

Cloud Computing | Kanzleien ist Vorsicht geboten

Cloud Lösungen, ein ungebremster Megatrend. Allerdings ist durchaus Vorsicht geboten, wenn es um die Berufsgruppen der Rechtsanwälte, Notare, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater geht.

Großer Beliebtheit erfreuen sich derzeit Intranet und ECM Lösungen, welche zunehmend als Cloud Computing Produkte dem Markt angeboten werden. Was für Unternehmen praktisch und gleichwohl ökonomisch erscheinen mag – Beiträge, Dokumente und Dateien innerhalb des Unternehmensnetzwerkes – zu teilen, bleibt den Kanzleien vorenthalten. Denn nicht nur Rechtsanwälte und Notare, sondern auch Steuerberater und Wirtschaftsprüfer ist es nach § 203 Abs. 1 Nr. 3 StGB bei Androhung einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder von Geldstrafe untersagt, ihnen in ihrer beruflichen Eigenschaft anvertraute Geheimnisse unbefugt zu offenbaren.

Inhalte von elektronischen Dokumenten und Dateien werden einem Dritten zudem nicht erst dann offenbart, wenn dieser den Inhalt dieser Daten zur Kenntnis nimmt. Vielmehr ist es insoweit ausreichend, dass der Dritte die Möglichkeit hat, diese Daten zur Kenntnis zu nehmen. Dass der Dritte die Mitteilung des Geheimnisses auch intellektuell versteht bzw. verstehen könnte, ist dabei nicht erforderlich. Vielmehr reicht es aus, dass der Dritte die Mitteilung wahrnehmen kann. Bei digital gespeicherten Geheimnissen reicht deshalb grundsätzlich die Einräumung der Verfügungsgewalt über die Daten aus, z.B. durch Weitergabe des Datenträgers oder der Datei. Dies trifft im Falle von Cloud Computing Angeboten wohl vollumfänglich zu, wenn eine Kanzlei die Daten auf einen Fremdserver speichert und diese durch andere Dritte gewartet werden.

Kanzlei Wissensmanagement  Tabu für Cloud Computing in Kanzleien

 

Social Media Recht | Erste Abmahnungen wegen fehlendem Impressum bei XING – Rechtslage und Praxisempfehlung

Vor einiger Zeit wurde – im Wesentlichen nachvollziehbar – vom LG Aschaffenburg erstmals gerichtlich festgestellt, dass diese Impressumspflicht auch in den Sozialen Medien (konkret bei Facebook) gilt. Nun aber erreicht mich eine Abmahnung, die diese an sich nachvollziehbaren Rahmenbedingungen in Frage stellt. Tatsächlich bin – neben einigen anderen Anwaltskollegen – ich selbst von einem Rechtsanwalt dafür abgemahnt worden, dass mein XING Profil kein hinreichendes Impressum vorhält. Als juristischer Laie muss man den Vorwurf, mit einem mit Kontaktdaten gespickten Profil in einem Adressverzeichnis wie XING die Identität nicht hinreichend offenzulegen, schon als relativ abwegig ansehen. Rechtlich kann man die Frage zwar diskutieren, es sprechen aus meiner Sicht aber gute Argumente dafür, dass sich eine Impressumspflicht bei XING  für Personenprofile nicht begründen lässt, so Dr. Carsten Ulbricht in seinem Blogbeitrag.

Interessant wäre es zu wissen, wie die BRAK einen solchen Fall beurteilt. Unstimmigkeiten unter Berufsträgern sollten doch wohl zunächst über die Kammer geschlichtet werden. Weiter zum Beitag von Dr. Carsten Ulbricht.

Literatur | Social Media & Recht – Praxiswissen für Unternehmen –

Das Buch erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen bei eigenen Aktivitäten und Marketingmaßnahmen in und über Social Media, aber auch Gestaltungsmöglichkeiten im Hinblick auf den Umgang mit der veränderten Kommunikation im Social Web, so der Autor Dr. Carsten Ulbricht in seinem Beitrag zum Buch. Weiter zum vollständigen Beitrag.

Social Media | Das Ende der Schonfrist

Um Social Media richtig einzusetzen, müssen Unternehmen Social Media in ihre Strukturen integrieren und auch nach innen hineinleben. Das ist alles andere als trivial, denn Social Media hat sehr viele Schnittstellen: zum Marketing und der Unternehmenskommunikation, zum Personalbereich, zum Vertrieb und F&E bzw. Produktentwicklung, aber auch zur IT- und Rechtsabteilung, der internen Kommunikation und dem Wissensmanagement, so Christof Menzies, Leiter Social Media bei PwC.  Zum vollständigen Beitrag

Literatur | Der Rechtsmarkt in Deutschland – Überblick, Analyse, Erkenntnisse

Der zunehmende Wettbewerbsdruck auf deutsche Unternehmen stellt die Zusammenarbeit von Unternehmen und Kanzleien auf den Prüfstand. Der verstärkte Kostendruck wird weitergereicht, was dazu führt, dass interne Kanzleistrukturen hinterfragt und geltende Prinzipien außer Kraft gesetzt werden.

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Cloud Computing | Was Juristen raten

Es ist zunächst einmal zu einer deutschen oder europäischen Cloud zu raten. Cloud Computing ist üblicherweise eine Auftragsdatenverarbeitung nach Paragraf 11 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Die ist aber grundsätzlich nur mit Anbietern innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums möglich.

Wichtig ist dabei nicht nur der Firmensitz, sondern auch der genaue Speicherort der Daten, also der Server-Standort. Rechtlich gibt es enorme Unterschiede, je nachdem, ob der Cloud-Anbieter die Daten oder deren Sicherheitskopien auf IT-Systemen in Deutschland, der Schweiz, Malta, Kanada, den USA, Indien oder China speichert. Oft sind die Daten auch an mehreren Standorten gleichzeitig gelagert. Hier sind eindeutige und verbindliche vertragliche Zusicherungen wichtig – und eine rechtliche Überprüfung ist unentbehrlich, so Thomas Jansen (DLH Piper) gegenüber Silvia Hänig (Computerwoche). Zum Bericht

Studie | Social Media bringt für die Krisenplanung neue Herausforderungen

Unternehmensleitung, PR-Profis und Anwälte müssen künftig noch enger zusammen-arbeiten. Verzögerungen bei der Reaktion auf einen Störfall kann man sich im digitalen Zeitalter einfach nicht mehr leisten. Gründliche Vorbereitung ist mehr denn je der Schlüssel für eine erfolgreiche Krisenbewältigung, so Norbert Nolte, Leiter der Fachgruppe Krisenmanagement bei Freshfields Bruckhaus Deringer.

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