Archiv der Kategorie: Literatur

Kollaborations-Tools und Cloud-Dienste – die Stiefkinder der Digitalisierung

 

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Durch Kollaborations-Tools ermöglichen Unternehmen ihren Mitarbeitern, sich aktiver in das Unternehmen einzubringen, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln oder zu konfigurieren und Prozesse mitzugestalten. Sie eignen sich vor allem zur Beschleunigung des Informationsflusses und zum Austausch von Know-how zur Generierung von Innovationen. Dennoch gehen über drei Viertel einer Gruppe befragter Top-Manager davon aus, dass schnelle interne Kommunikation und Wissenstransfer eine der größ- ten Herausforderungen im digitalen Zeitalter sein werden. Aktuell nutzt beispielsweise nicht einmal ein Fünftel der KMU Social-Media-Tools zur internen Kommunikation.21 Cloudbasierte Anwendungen zeichnen sich durch ihren enormen Vorteil aus, dass Anwender ihre dort gespeicherten Daten von jedem Ort aus abrufen können. Sie stellen außerdem Tools zur Verfügung, welche von Anwendern bedarfsgerecht genutzt werden können, wodurch die Ausgaben für anderweitig verwendete Soft- und Hardware gedrosselt werden können. Hiervon können vor allem mittelständische Unternehmen profitieren, welche anders nicht die notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen zur Verfügung stellen könnten. Diesem enormen Nutzen stellen viele Skeptiker die Gefahr durch Datenschutzrisiken und Anbieterabhängigkeit entgegen.22 Deshalb nutzen aktuell KMU die Cloud nur sehr verhalten. Nach Angaben von IKT-Entscheidern in KMU stellen die Haupttreiber für die weitere Etablierung von Cloud Services Professionalisierung der Datensicherung, Aktualität der Hard- und Software sowie die Vermeidung von hohen IKT-Investitionskosten dar.23 Eine weitere Möglichkeit bietet die Etablierung unternehmensinterner Cloud-Lösungen. Gründe dafür sind eine bessere Kontrolle über die eigene IT sowie die Reduzierung von Datenschutzrisiken.24 Fazit Unternehmen, die die neuen technologischen Errungenschaften zur Unterstützung und Verbesserung ihrer innerund zwischenbetrieblichen Wertschöpfungsprozesse und ihrer internen Informations- und Arbeitsprozesse einsetzen, werden erhebliche Effizienz- und Kostenvorteile generieren. Gelingt es ihnen zudem, ihre Geschäftsmodelle und jetzigen Stärken digital abzubilden bzw. in die digitale Welt zu transformieren, werden sie im digitalen Wettbewerb langfristig profitieren. Dies erfordert allerdings auch Mut u. U. zur Selbstkannibalisierung und Mut zur Veränderung. Zur Unterstützung benötigen KMU deutlich mehr Transparenz und Wissen darüber, welche Kraft die Digitalisierung hat und wie sie Arbeit und Unternehmen verändert. (Quelle: Arbeiten 4.0 Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Ergebnisse des BarCamps Arbeiten 4.0, Bertelsmann Stiftung).

Weiter zum vollständigen Beitrag Ergebnisse des BarCamps Arbeiten 4.0

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Literatur | Ökonomisierung der Wertesysteme – der Geist der Effizienz im mediatisierten Alltag

 

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Die Rede von der „Ökonomisierung“ ist eines der großen Leitnarrative der Gegenwart. Zu beobachten ist eine Vermarktlichung bzw. Kommodifizierung vieler zentraler Lebensbereiche. In der Politik, in den Medien, in Bildung, Wissenschaft und Kultur werden Effizienzkriterien postuliert und oft als „alternativlos“ verstanden. Der Glaube an eine unsichtbare Hand des Marktes ist geradezu ein Dogma geworden: Statistiken, Rankings und Evaluationen geraten zu öffentlichen und vielfach mediatisierten Leitwährungen. Menschen sollen sich so verhalten, dass sie besser und reibungsloser funktionieren. Wie kann der Mensch unter den Bedingungen solcher Handlungsmuster ein gelingendes Leben führen? Welche Maximen der individuellen Lebensführung sind der Gesellschaft, der Sozialität zuträglich? Wie kann im Kontext der Ökonomisierung eine neue Werteethik aussehen?

Das XII. HdM-Symposium zur Medienethik an der Hochschule der Medien in Stuttgart verfolgte das Thema Ökonomisierung der Wertesysteme – Der Geist der Effizienz im mediatisierten Alltag. Die in diesem Band präsentierten Beiträge, ergänzt um zusätzliche Aufsätze, bieten einen Überblick über den Forschungsstand und Fallstudien zur Ökonomisierung aus mehreren disziplinären Perspektiven.

Oliver Zöllner: Was ist eine Ökonomisierung der Wertesysteme? Gibt es einen Geist der Effi zienz im mediatisierten Alltag? Einleitende Bemerkungen zum Thema des Buches p Grundlagen: matthias karmasin / larissa krainer: Ökonomisierung als medienethische Herausforderung – Potentiale der prozessethischen Entscheidungs- findung im Stakeholderdialog | matthias rath: Ökonomische Paradigmen im Social Web? | peter voß: Ökonomisierung, Macht und Medienmoral – zur Entautorisierung von Politik und Medien | svenja fl aßpöhler: Der grenzenlose Mensch. Über das Verschwinden des Schmerzes | peter zudeik: Der Mensch ist nun mal so – Ökonomie und Gerechtigkeitsdiskurs p Fallstudien: mathias binswanger: Sinnlose Wettbewerbe in der Wissenschaft | mattan shachak: The Commodifi cation of the Self: The Case of Life Coaching | kai erik trost: Mediatisierte Freundschaft – ökonomisierte Freundschaft? Empirische Aspekte zur Freundschaft Jugendlicher auf Facebook. (Quelle: Steiner Verlag)

ISBN 978-3-515-11078-5, Petra Grimm / Oliver Zöllner

 

Literatur | Offliner – Die Gegenkultur der Digitalisierung

 

Die Gegenkultur der Digitalisierung

 

Je weiter das Internet in unseren Alltag vorstösst, desto mehr Widerstand regt sich. Die Offliner bekämpfen die Digitalisierung, deren Treiber und Profiteure. Sie suchen nach Alternativen zur hyperdigitalen Zukunft und setzen sich für eine Demokratisierung der Digitalisierung ein.

Das Buch beschreibt sechzehn unterschiedliche Gruppen von Offlinern und die Initiativen, mit denen sie gegen die selbstverständlich digitale Zukunft kämpfen. Die Heterogenität schafft zwar eine vielfältige Gegenkultur, erschwert aber aufgrund unterschiedlicher Prioritäten auch den wirksamen Widerstand.

Noch ist unklar, ob die Offliner die Form einer politischen Partei, einer Aussteigerbewegung oder einer Terrorgruppe annehmen. Doch bereits jetzt ist klar, dass Wirtschaft und Politik verlieren, wenn sie die neuen Zukunftsperspektiven, Lebensstile, Märkte, Knappheiten und Währungen ignorieren. (Quelle:http://www.staempfliverlag.com).

Dr. Joël Luc Cachelin, verrät mehr im Interview mit mittelstand DIE MACHER

Dokumentenmanagement | Vernichtung von Originalbelegen nach dem Digitalisieren

Bereits in seinem Beschluss vom 26.9.2007 hat der Bundesfinanzhof (Aktenzeichen : I B 53, 54 / 07) die Vernichtung von Originalbelegen nach dem Digitalisieren beispielsweise in Form von TIF- oder PDF-Dateien als eine zulässige Form der Aufbewahrung bestätigt. Dabei gelten die unternehmensspezifischen Regeln (§§ 238 ff. HGB und § 147 Abs. 3 AO) der unveränderten und ordnungsgemäßen Aufbewahrung wie in der Papierwelt.

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Literatur | Praxishandbuch internationale Compliance-Management-Systeme

 

ISO 19600 Compliance

 

Die international anerkannte Richtlinie für CMS schafft als neuer Standard ISO 19600 einheitliche Rahmenbedingungen. Sie ist anwendbar auf alle Branchen und eignet sich für große Aktiengesellschaften wie für gemeinnützige Vereine. Was man zur praktischen Einrichtung eines Compliance-Management-Systems nach ISO 19600 konkret wissen muss, erläutert Peter Fissenewert umfassend und verständlich.

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Literatur | Der Mehrwert von Social Media Anwendungen für das Wissensmanagement von Unternehmen: Wissen von und über Stakeholder

 

Der Mehrwert von Social Media Anwendungen für das Wissensmanagement von Unternehmen

 

Die Entwicklung fährt fort – die Technologien des Web 2.0 und die auf ihm basierenden Social Media Anwendungen dürften mit ihren Funktionalitäten gerade auch für Unternehmen von Nutzen sein. Die schon aus der Definition resultierenden informativen, kommunikativen, beziehungstechnischen und kollaborativen Elemente können – intern wie extern – Effizienz- und sogar Umsatzsteigerungen bewirken. Über die verbesserten Interaktionsmöglichkeiten lassen sich auf die wertschöpfenden – als auch die sie unterstützenden Unternehmensbereiche Einfluss nehmen. So können sie unter dem Stichwort Smart Collaboration mit ihren Groupwareeigenschaften im Projektmanagement workgroup- und workflowunterstützende Funktionalitäten zur Verfügung stellen. So lassen sich Lessons Learned oder Best Practice Beispiele über Wikis, Blogs oder Podcasts gebündelt und zentral nach dem Pull Prinzip zur Verfügung stellen.

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Literatur | Web oder stirb!

 

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Strategie- und Content-Spezialistin Dr. Kerstin Hoffmann zeigt, wie Sie für Ihr Unternehmen eine passgenaue Kommunikationsstrategie entwickeln. In vier klar gegliederten Teilen erhalten Sie einen umfassenden Überblick darüber, was Sie an Wissen, Orientierung, Handwerkszeug und Ressourcen brauchen, um im digitalen Wandel zu bestehen. Lassen Sie sich inspirieren!

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Literatur | Handbuch Arbeitnehmerdatenschutz

Handbuch_Arbeitnehmerdatenschutz

In der vorliegenden Neuauflage wurde der Aufbau in großen Teilen neu konzipiert und folgt im Wesentlichen den Zulässigkeitskriterien des § 32 des BDSG. Das Handbuch macht das kom-plexe Zusammenwirken arbeitsrechtlicher Bestimmungen mit den Normen des BDSG und weiteren datenschutzrechtlichen Geboten und Verboten überschaubar. Es bietet eine detail-lierte Darstellung der Schnittstelle Datenschutz und Mitbestimmung.

In den Fallbeurteilungen, bei denen gerade im Arbeitnehmerdatenschutz häufig unbestimmte Rechtsbegriffe zugrunde liegen, zeigen die Autoren sachgerechte und akzeptierte Argumente für eine datenschutzgerechte Lösung auf. Die aktuellen Tätigkeitsberichte der Aufsichtsbehör-den sowie ihre Empfehlungen sind ausgewertet und in die Fallbeschreibungen integriert.

Die umfangreiche Rechtsprechungsübersicht nach Schlagworten, das ausführliche Stichwort-verzeichnis und zahlreiche Muster- und Formulierungshilfen sind unerlässliche Hilfen für den Praktiker.

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Literatur | Information und Wissen als Wettbewerbsfaktoren – Analysen und Managementansätze

 

Information und Wissen als Wettbewerbsfaktoren

 

Information und Wissen gehören zu den wenigen verbliebenen, strategischen Ressourcen der post-industriellen Welt. Häufig werden diese Ressourcen als Produkte von IT-Infrastruktur betrachtet. Die Autoren untersuchen in diesem Buch Information und Wissen losgelöst von der technischen Perspektive. Denn der Wettbewerbsvorteil, der durch Informationen und Wissen entsteht, hängt entscheidend von der inhaltlichen Bedeutung und dem richtigen Einsatz zum
richtigen Zeitpunkt ab. In diesem Buch werden ganzheitliche Managementansätze zur Nutzung von Information und Wissen im Unternehmenskontext vorgestellt, darunter viele praxisnahe Heuristiken und pragmatische Lösungen. Zudem wird dargestellt, ab welcher Unternehmens-größe und für welche Branchen ein professioneller Umgang mit der Ressource Wissen Nutzen stiften kann. Die wesentlichen Aspekte im Blick – zeitgemäßes Management von Wissen und
Information (Quelle:Walter de Gruyter GmbH).

Information und Wissen als Wettbewerbsfaktoren – Analysen u. Managementansätze

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Literatur | Innovationsmanagement – Strategien, Methoden und Werkzeuge für systematische Innovationsprozesse

 

Strategien, Methoden und Werkzeuge für systematische Innovationsprozesse

Dieses Buch vermittelt praxisnahes Wissen für ein systematisches Innovationsmanagement. Dazu gehören Erkennen und Bewerten zukünftiger Trends, Entwickeln und Umsetzen einer umfassenden Innovationsstrategie, Generieren, Sammeln und Bewerten von Ideen sowie ihre Umsetzung in marktfähige Produkte, das Nutzen von Kreativitätspotenzialen sowie das Zusammenarbeiten in Innovationsnetzwerken. Werkzeuge und Methoden für die Unterstützung des gesamten Innovationsprozesses werden sowohl für den Einsteiger wie für den Experten verständlich dargestellt (Quelle:ciando GmbH). Blick ins Buch